Sport : Schüttler spielt lieber als Erster

Michael Stich vertraut bei seiner Daviscup-Premiere gegen Kroatien im Einzel auf Rainer Schüttler und Nicolas Kiefer. "Die Spieler brennen darauf, endlich losgelassen zu werden", sagte der neue Kapitän bei der Auslosung der Matches für die Erstrundenpartie von Freitag bis zum Sonntag in Zagreb. Im Doppel am Samstag (13 Uhr/ZDF) vertraut er David Prinosil/Michael Kohlmann, die gegen Goran Ivanisevic/Ivan Ljubicic zum Einsatz kommen.

Online-Gaming Spiel, Satz und Sieg: Der Pong-Klon von meinberlin.de "Mir ist es völlig egal, wer von uns das erste Einzel gewinnt", sagte Stich mit einem Schmunzeln, nachdem das Los Schüttler und Ljubicic für das Eröffnungseinzel am Freitag (12 Uhr/ARD) bestimmt hatte. Anschließend muss der im Kreise der Mannschaft zu alter Stärke findende Kiefer gegen Kroatiens Volkshelden Ivanisevic antreten. "Man muss es nehmen, wie es kommt", sagten die Spieler und doch waren sie mit Fortuna mehr als einverstanden.

"Ich spiele lieber als erster", meinte Schüttler. "Dann weiß ich schließlich genau, wann ich zu spielen habe." Kiefer hingegen ist nicht unfroh, dass er erst einmal die Atmosphäre in dem mit 3500 heißblütigen Zuschauern gefüllten Dom Sportova schnuppern kann. "Es wird sicher extrem werden", erwartet der Holzmindener, der nach fünf Erstrunden-Pleiten Stück für Stück sein Selbstvertrauen zurückgewinnt.

"Er ist nicht unser Sorgenkind", wehrte Stich ab: "Nein, ganz und gar nicht. Es gibt solche Phasen im Leben eines Sportlers. Nicolas trifft die Bälle sauber und bewegt sich gut. Nur wenn ihm ein Schlag daneben geht, bewertet er das total über", nannte der einstige Wimbledonsieger das Kardinalproblem des 24-Jährigen.

Vor Selbstvertrauen strotzt Rainer Schüttler, der seine Angina überwunden hat. Die Erfolge in Doha (Halbfinale) und der gewonnene Vergleich in Sydney gegen Kiefer haben ihm viel Mumm verliehen.

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