Sport : Sommer-Universiade in Peking: Vor dem Schneesturm

Mit einem farbenfrohen Spektakel ist in Peking die 21. Sommer-Universiade feierlich eröffnet worden. Die 12 000 Darsteller inszenierten in dem 80 000 Zuschauer fassenden Arbeiterstadion der chinesischen Hauptstadt eine bunte Show, die eine Brücke zwischen Vergangenheit und Moderne schlagen sollte. Eine Lasershow, moderne Tänze, Rollerblades und tausende Kinder sollten in die Zukunft führen. Für das gewaltige Feuerwerk war eine komplizierte elektronische Steuerung aufgebaut worden. Bei Temperaturen um 30 Grad tauchte ein künstlicher Schneesturm das Gongren-Stadion in Weiß. Zuvor waren rote Drachen von einer künstlichen Wolke umnebelt worden. Über 6000 Aktive aus 167 Ländern sind in Peking versammelt, das vor fünf Wochen die Olympischen Sommerspiele 2008 zugesprochen bekam. Die nach den Olympischen Spielen zweitgrößte Multi-Sport-Veranstaltung ist das erste große internationale Sportereignis dieser Art, das China ausrichtet. Peking will damit auch zeigen, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) für 2008 die richtige Wahl getroffen hat. Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (ADH) hat 92 Athleten nominiert. Sie nehmen an zehn der zwölf Sportarten teil.

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