Sport : Spandaus Wasserballer freuen sich über Gegenwehr und Pokal

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Berlin - Alles war wie immer und doch ein bisschen anders. Am Samstagabend gewannen die Wasserfreunde Spandau 04 in der Schöneberger Schwimmhalle zum 27. Mal den deutschen Wasserballpokal, am vergangenen Montag hatten sie sich schon den 31. Meistertitel der Vereinsgeschichte gesichert. Gegner in beiden Endspielen war der ASC Duisburg, der einzige ernstzunehmende nationale Kontrahent der Berliner. So weit war es wie gehabt.

Anders war diesmal die Gegenwehr. „Endlich einmal“, sagte Spandaus Vereinspräsident Hagen Stamm, auch Bundestrainer und mithin von den Emotionen her seit Jahren in einer gewissen Zwitterrolle, was die Dominanz der Spandauer angeht. Das Pokalfinale war laut Stamm ein Spiel „Spitze auf Knopf“, beide Teams seien bis an ihre Grenze gegangen. Am Ende stand es 11:10 (4:3,2:1,1:3,4:3) für die Berliner, und der Spielfilm skizziert sehr gut, wie eng beide Mannschaften beieinander waren: 1:0,2:3,4:3,6:4,6:6,8:8,11:8 und schließlich 11:10 hieß es aus Sicht der Gastgeber. Leicht nachvollziehbar, dass der entscheidende Sprung bei 8:8 passierte. Mit Center Dennis Eidner war es ausgerechnet einer der Jungen im Wasserfreunde-Team, der mit seinen beiden Treffern alles in die Richtung des 26. Doubles des sportartenübergreifend erfolgreichsten deutschen Teams stellte.

Die Duisburger riefen fast so etwas wie Mitleid hervor, denn es war binnen zehn Tagen die vierte von fünf Begegnungen, die sie gegen die Spandauer mit einem Tor verloren. Klaus Weise

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