Statt Stahlhelm : Ein paar Tipps für Hansi Flick

Joachim Löws Assistent Hansi Flick rät zum Stahlhelm. Das kommt historisch nicht gut an in Lemberg und anderswo. Deshalb hier ein paar verbale Alternativen.

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Helm ab zur Pressekonferenz. Hansi Flick gelobt, verbal abzurüsten.
Helm ab zur Pressekonferenz. Hansi Flick gelobt, verbal abzurüsten.Foto: AFP

"Da heißt es Stahlhelm aufsetzen und groß machen", schlug Hansi Flick, der Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft, für den Fall von Freistößen des portugiesischen Superstars Cristiano Ronaldo vor. Äääh ... Hansi? Herr Flick? Unter uns, ganz unverbindlich, ein kleiner Tipp: Stahlhelm? Schlechte Idee. Ganz ehrlich. Bestimmte Reizwörter sollte man als Repräsentant Deutschlands, und das ist der Co-Trainer der Nationalmannschaft zweifelsohne, vermeiden. Wir wollen diese Wörter jetzt nicht auflisten, das gibt nur noch mehr Ärger.

Deswegen hier ein paar Alternativen für die kommenden Spiele, wenn es wieder einmal um das richtige Verhalten bei gegnerischen Freistößen geht: „Brille absetzen und groß machen.“ Oder: „Haargel auftragen und groß machen.“ Oder sogar: „Mundschutz reintun und groß machen.“

Wobei, da fällt uns gerade ein: Das „groß machen“ könnte den Deutschen auch schon böswillig ausgelegt werden. Vielleicht, Herr Flick, sagen sie bei dieser EM einfach gar nichts mehr. Sicher ist sicher.

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