STIMMEN ZUR WAHL : „Eine große Ehre für den deutschen Sport“

Angela Merkel, Bundeskanzlerin:

„Ihre Wahl in dieses sportpolitisch bedeutendste Amt zeigt eindrucksvoll, welches Ansehen und Vertrauen Sie innerhalb der olympischen Familie genießen. Ich freue mich sehr darüber, dass Deutschland mit Ihnen auf der internationalen Ebene auch weiter hervorragend vertreten ist.“

Denis Oswald, unterlegener Kandidat: „Die Wahl ist keine Überraschung. Ich kenne Thomas schon lange und sehe keinen Grund, warum wir nicht auch in Zukunft gut zusammenarbeiten können.“

Wolfgang Niersbach, Präsident Deutscher Fußball-Bund: „Ich freue mich sehr, dass Thomas Bach dieses klare Votum bekommen hat. Es ist eine Anerkennung für seine großartige Arbeit und ein Zeichen für die Wertschätzung des deutschen Sports. Er kann sich hundertprozentig darauf verlassen, dass der deutsche Fußball hinter ihm steht.“

Clemens Prokop, Präsident Deutscher Leichtathletik-Verband: „Es ist eine großartige Auszeichnung für ihn persönlich und für den deutschen Sport eine große Ehre (…) Ich wünsche ihm, dass er sich mutig den zukünftigen Herausforderungen stellt und insbesondere im Kampf gegen Doping neue Akzente auf Ebene des IOC setzt.“

Hans-Peter Friedrich, Innenminister: „Zum ersten Mal bekleidet ein Deutscher diesen wohl wichtigsten Posten des Weltsports. Das ist gut für den deutschen Sport und die deutschen Sportideale, aber auch gut für den internationalen Sport.“

Guido Westerwelle, Außenminister: „Die Wahl Thomas Bachs ist eine Anerkennung seiner Arbeit, aber auch eine Auszeichnung für unser Land.“

Philipp Rösler, Bundeswirtschaftsminister: „Bei aller Freude über Ihre Wahl bedeutet dies aber auch, dass wir Sie als Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes verlieren werden.“ Sigmar Gabriel, SPD-Vorsitzender: „Sie können unserer Unterstützung sicher sein, insbesondere bei der wichtigen Aufgabe, weltweit offensiv die Doping-Bekämpfung durchzusetzen.“

Claudia Roth, Grünen-Vorsitzende: „Seine Aufgabe wird es sein, nach Innen eine konsequente Transparenzpolitik umzusetzen, die Korruption und Vetternwirtschaft bekämpft und verhindert. Nach Außen braucht das IOC eine klare Abgrenzung zu Wirtschafts- und Profitinteressen. Der olympische Sport darf nicht in pure Geschäftemacherei ausarten.“

Horst Seehofer, Bayerischer Ministerpräsident: „Mit Thomas Bach steht ein Mann aus Bayern an der Spitze von Olympia.“ dpa

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