Sport : Süchtig nach Schumacher

Christian Hönicke gibt Hilfe für einen schweren Entzug

Christian Hönicke

Manche Liebhaber des Motorsports haben sich in den vergangenen Dekaden so sehr an den Namen Michael Schumacher gewöhnt, dass sie seit dem Rücktritt des Formel-1-Rekordweltmeisters unter starken Entzugserscheinungen leiden. Sie machen gerade eine schwere Entwöhnungsphase durch, Rückfälle nicht ausgeschlossen. Als Erstes erwischte es die Kollegen von „Auto Bild Motorsport“. Sie vermelden aus Lust am Namen Schumacher kurzerhand, dass der siebenfache Weltmeister die Rückkehr vom Ferrari-Kommandostand ans Lenkrad plane. Schumacher habe bereits den diesjährigen Wagen in einer Probefahrt getestet und könnte schon im nächsten Rennen seinen glücklosen Nachfolger Kimi Räikkönen beerben, heißt es weiter.

Leider ist daran vermutlich kein Wort wahr, wie die Reaktionen von Schumachers Manager Willi Weber („Schwachsinn“) und seiner Medienberaterin Sabine Kehm („Michael hat keinerlei Intentionen, ins Cockpit zurückzukehren“) nahelegen. Aus Umfragen geht jedoch hervor, dass sich auch im Tagesspiegel-Kosmos gewisse Schumacher-Mangelerscheinungen einstellen. Diesem Umstand möchten wir Rechnung tragen, ohne im Zweifel gefährliche Gerüchte säen zu müssen – und bieten daher für jeden der zehn restlichen Grand Prix einen Schumi-Namen zum Ausschneiden an: Michael Schumacher, Michael Schumacher, Michael Schumacher, Michael Schumacher, Michael Schumacher, Michael Schumacher, Michael Schumacher, Michael Schumacher, Michael Schumacher, Michael Schumacher.

Aber bitte aus medizinischen Gründen nur einen pro Rennen verwenden.

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