Sport : Tag der reifen Traber

Heiko Lingk

Berlin - Wenn es am Wochenende im Arthur-Knauer-Rennen und dem 109. Deutschen Traber-Derby um insgesamt 596 970 Euro Preisgeld geht, darf so manches körperlich ausgereifte Pferd nicht teilnehmen. Die Regeln wollen es so: Die höchsten Preise werden traditionell an die Besitzer dreijähriger Pferde ausgeschüttet, obwohl ein Traber erst im Alter von fünf oder sechs Jahren den Leistungshöhepunkt erreicht. Um die Besitzer der älteren Pferde zu trösten, werden seit einiger Zeit so genannte Zirkelrennen ausgetragen. Eines davon steht heute auf der Trabrennbahn Mariendorf (Beginn 17.30 Uhr) auf dem Programm.

Die 40 000 Euro sind dann ein Trostpflaster für die Stallteams der fünf- und sechsjährigen Traber, die im Derby zuschauen müssen. Der Mariendorfer Champion Manfred Zwiener ist heute Favorit: Sein Hengst Metal Firecracker ist vier Mal hintereinander ungeschlagen. Auch in der zweiten bedeutenden Prüfung des Abends ist Manfred Zwiener dabei: Venessa Way besitzt im Bruno-Cassirer-Rennen um 39 000 Euro Preisgeld, in dem nur Stuten starten dürfen, eine gute Platzierungschance. Gestern entschied bereits der Niederländer Fred Handelaar mit seinem Wallach Nibber S Boko den mit 10 000 Euro dotierten Derby-Pokal der Amateure für sich.

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