Sport : Tennis: Kiefer und Haas als Kurzarbeiter

Die deutschen Tennishoffnungen Thomas Haas und Nicolas Kiefer haben ihre Auftaktaufgaben bei den Turnieren in Wien und Lyon mühelos bewältigt. Haas erreichte am Mittwoch im Schnellgang das Achtelfinale der mit 800 000 Dollar dotierten Veranstaltung in der österreichischen Hauptstadt. Schon nach gespielten 20 Minuten musste sein Gegner Jerome Golmard (Frankreich) wegen einer Knieverletzung aufgeben. Zu diesem Zeitpunkt führte der Weiner Vorjahres-Finalist Haas in dem ungleichen Duell mit 3:0, 0:15. Der in Florida lebende Hamburger trifft nun auf den Tschechen Jiri Novak, der den Briten Greg Rusedski aus dem Rennen warf.

Online-Gaming Spiel, Satz und Sieg: Der Pong-Klon von meinberlin.de Kiefer setzte sich bei dem mit 775 000 Dollar dotierten Turnier in Lyon mit 7:5, 6:3 gegen den Spanier Galo Blanco durch. Im Achtelfinale trifft der Holzmindener auf den an Nummer zwei gesetzten Juan Carlos Ferrero (Spanien). Ausgeschieden ist dagegen der Bad Homburger Rainer Schüttler. Er unterlag dem Weißrussen Max Mirnyi mit 6:4, 4:6, 3:6. Während der 24-jährige Kiefer im Duell mit Ferrero nur Außenseiter ist, stehen die Chancen für Haas nicht so schlecht. Er ist in seiner Tableauhälfte der letzte gesetzte Spieler, nachdem am Mittwoch auch Olympiasieger Jewgeni Kafelnikow die Segel streichen musste. Der Russe unterlag dem Tschechen Bohdan Ulihrach in zwei Sätzen. Kafelnikow hatte Haas in der vergangenen Woche in Moskau im Halbfinale bezwungen und damit ein deutsch-deutsches Finale gegen Nicolas Kiefer verhindert.

Im Match gegen Haas musste Golmar sich schon nach dem ersten Spiel einen Knieverband anlegen lassen. Die Schmerzen wurden jedoch immer stärker, so dass der Franzose schließlich aufgeben musste. Haas ging nach dem schnellen Auftakt aber weder zum Duschen noch zur Pressekonferenz. Der 23-Jährige nutzte die unverhoffte Freizeit für ein Trainings-Spiel.

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