Sport : Toni Turek

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Er war der Held von Bern. Der Deutsche machte 1954 beim 3:2-Sieg im WM-Finale gegen Ungarn das Spiel seines Lebens. Herbert Zimmermanns Radioreportage erhob ihn zum Vater aller Fußballgötter und Teufelskerle. Turek flog von einer Ecke in die andere, war immer wieder sofort auf den Beinen und bekam noch die Hand an Schüsse, als die Ungarn schon jubelten. Sein Stil war der eines Hasardeurs. Oft lehnte er demonstrativ gelangweilt am Pfosten, wenn sich der Gegner seinem Tor näherte. Bei vielen Schüssen, die nur Zentimeter vorbeigingen, mochte er sich gar nicht erst bewegen. „Der Toni guckt die Bälle raus“, sagte der deutsche Kapitän Fritz Walter.

5 WM-Spiele (1954)

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