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TSG Hoffenheim : Babbel muss gehen - Amateurtrainer übernimmt

04.12.2012 11:38 Uhrvon
Markus Babbel ist als Trainer wieder einmal gescheitert - diesmal in Hoffenheim.Bild vergrößern
Markus Babbel ist als Trainer wieder einmal gescheitert - diesmal in Hoffenheim. - Foto: dpa

UpdateDer TSG 1899 Hoffenheim hat sich erwartungsgemäß von seinem Trainer Markus Babbel getrennt. Nach zuletzt vier teils klaren Niederlagen war der frühere Hertha-Coach nicht mehr zu halten.

Am Montag kehrte die TSG Hoffenheim zu ihren Wurzeln zurück. Um 19 Uhr begann die ordentliche Mitgliederversammlung in der Gemeindehalle von Hoffenheim an der Sinsheimer Straße, unweit des ehemaligen Hauptquartiers des Vereins. Der Klub hat längst ein Dorf weiter in Zuzenhausen ein ehemaliges Jagdschloss bezogen und zu einem modernen Trainings- und Klubzentrum umgebaut.

Dort saßen am Tage, der für die Mannschaft trainingsfrei war, die zahlreichen Geschäftsführer, Nachwuchskoordinator Bernhard Peters und Manager Andreas Müller zusammen, um das zu beschließen, was nach dem 1:4 gegen Werder Bremen keinen mehr überraschte. Trainer Markus Babbel wurde nach zehn Monaten und dem Absturz auf Relegationsplatz 16 entlassen, trotz seines Vertrages bis 2014.

Vorerst wird Amateurtrainer Frank Kramer das Profiteam betreuen und seine Trainerausbildung in Köln unterbrechen.

Der 40-Jährige sitzt am Freitag bei der Partie in Hamburg und dem letzten Vorrundenspiel am 15. Dezember gegen Meister Dortmund auf der Hoffenheimer Bank. Als Babbel-Nachfolger werden der frühere Kaiserslauterer Trainer Marco Kurz und Bundestrainer-Assistent Hansi Flick gehandelt. Der Neue soll zur Winterpause die Chance eines unbelasteten Neuanfangs bekommen und nicht mit zwei möglichen Niederlagen starten. Diese Entscheidungen teilte die Vereinsleitung den Spielern bereits am Montagnachmittag mit.
Der negative Trend und die bedrohliche Situation „haben mir keine Wahl gelassen“, sagte Manager Müller. „Es geht einfach darum, dass wir in der Liga bleiben.“ Diese Lösung mit Kramer „gibt uns erst einmal Ruhe“, sagte Müller, der nicht ausschloss, dass Kramer das Team über die zwei Spiele hinaus betreut.

Die Zeit für die Entlassung drängte, die Botschaft sollte vor der Mitgliederversammlung verbreitet werden, auch, um die inzwischen erboste Anhängerschaft zu besänftigen. Die hatten Babbel nach der neunten Saisonniederlage in der Rhein-Neckar-Arena mit spöttischen Plakaten verhöhnt. „Zweite Liga Babbel sei Dank“ und „Fünf vor zwölf – Babbelei vorbei“ stand da geschrieben. Gellende Pfiffe begleiteten den Abgang des 40-Jährigen aus der Arena.

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