Sport : Türken wären in Dublin mit Remis zufrieden

Im Schatten des ältesten Duells der Fußballzeitrechnung, der Partie zwischen Schottland und England, kommt es auch für andere ambitionierte Nationen zur letzten Qualifikationschance für die EM 2000. Israel empfängt Dänemark in Tel Aviv, Slowenien die Ukraine in Ljubljana und Irland die Türkei in Dublin.

Dort will die Türkei nach ihren guten Auftritten in den Qualifikationsspielen und gestärkt durch die Siege von Galatasaray Istanbul in der Champions League gegen Hertha BSC und AC Mailand zumindest ein Unentschieden. Trainer Mustafa Denizli wertet es als großen Vorteil, zuerst auswärts antreten zu müssen. Allerdings beschwerte er sich über die Trainingsbedingungen für seine Mannschaft. Alles Unsinn, meinten die Vertreter des irischen Verbandes, die Türken hätten ihr Quartier selbst ausgesucht und nicht auf den Rat der Gastgeber gehört.

Die Ukraine muss auf den verletzten Yuri Maximow verzichten, kann aber auf Andrej Schewtschenko bauen. Die Mannschaft hat einiges gut zu machen für ihr nationales Vorzeigeteam Dynamo Kiew. In der Champions League hatte Kiew ausgerechnet sein erstes Heimspiel gegen den slowenischen Vertreter NK Maribor 0:1 verloren.

Längst für die EM qualifiziert sind die Italiener, die in Lecce gegen Bulgarien eine neue Taktik testen wollen. Trainer Dino Zoff will erstmals in der Abwehr mit einer Dreierkette spielen. "Die meisten Spieler sind das aus ihren Klubs so gewohnt. Es ist an der Zeit, dass wir es auch einmal probieren", sagt Zoff. Weltmeister Frankreich empfängt Kroatien. EM-Gastgeber Niederlande spielt gegen Tschechien und Spanien hat den viermaligen WM-Titelträger Brasilien zu Gast.

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