Überblick : Die Stadien des Confederations Cup

Die 15 Spiele des Confederations Cup von 15. bis 29. Juni werden in den neuen Stadien der Städte Frankfurt/Main, Köln, Hannover, Leipzig und Nürnberg ausgetragen.

Hamburg (04.06.2005, 17:45 Uhr) - Wie bei der WM müssen auch beim Confederations Cup die Stadien den Fifa-Regeln entsprechend umbenannt werden. Die Frankfurter Commerzbank Arena heißt wieder Waldstadion, aus der AWD-Arena in Hannover und dem Kölner RheinEnergie-Stadion werden die Fifa WM-Stadien Hannover und Köln.

Die Stadien im Überblick:

Frankfurt (Waldstadion): Mit dem Auftaktspiel der deutschen Mannschaft beim Confederations Cup gegen Australien wird die Commerzbank Arena in Frankfurt am 15. Juni offiziell eröffnet. Innerhalb von drei Jahren ist aus dem maroden ehemaligen Waldstadion eine moderne Arena mit 48.500 Sitzplätzen entstanden. Das alte Waldstadion war 1925 erbaut und zur Fußball-WM 1974 und EM 1988 modernisiert worden. Frankfurt sieht auch Otto Rehhagels Griechen gegen Mexiko und erlebt am 29. Juni das Finale der WM-Generalprobe.

Hannover (Fifa WM-Stadion Hannover): Das 1954 auf Kriegsschutt gebaute Niedersachsenstadion hat sich nach zweijährigem Umbau in die schmucke AWD-Arena verwandelt. Das Heimstadion von Bundesligist Hannover 96 bietet bei internationalen Spielen 44.652 Zuschauern überdachte Sitzplätze. Der Umbau kostete 63 Millionen Euro. In der niedersächsischen Landeshauptstadt werden zwei Vorrunden-Begegnungen und ein Halbfinale ausgetragen.

Köln (Fifa WM-Stadion Köln): Bei laufendem Spielbetrieb wurde aus dem alten Müngersdorfer Stadion das moderne RheinEnergie-Stadion. 117,5 Millionen Euro hat der Neubau gekostet, der nach dem Aufstieg des 1. FC Köln in der kommenden Saison auch wieder Erstliga-Fußball sieht. 46.134 Zuschauer finden bei internationalen Spielen Platz. Der Confederations Cup wird mit der Begegnung Argentinien - Tunesien in Köln eröffnet, in einem von zwei weiteren Vorrunden-Spielen gibt auch Jürgen Klinsmanns DFB-Team gegen Tunesien seine Visitenkarte ab.

Leipzig (Zentralstadion): Der Neubau wurde für 116,2 Millionen Euro direkt in den Kessel der alten 110.000 Besucher fassenden, einstigen DDR-Prestige-Arena gesetzt. Am 7. März 2004 rollte erstmals der Ball im einzigen WM-Stadion der neuen Bundesländer, das momentan Heimstätte des Viertligisten FC Sachsen Leipzig ist. Bei den beiden Fifa-Wettbewerben ist die Zuschauerkapazität von 45.000 auf 38.898 Sitzplätze reduziert. In Leipzig werden zwei Vorrunden-Spiele und das Spiel um Platz drei ausgetragen.

Nürnberg (Frankenstadion): In knapp eineinhalb Jahren wurde das fränkische Schmuckstück für 56,2 Millionen Euro bei laufendem Spielbetrieb runderneuert. Ende April wurde die Heimstatt des Bundesligisten 1. FC Nürnberg offiziell eingeweiht. Die neue Arena mit 36.898 Sitzplätzen erlebt beim Confederations Cup ihre internationale Premiere mit zwei Vorrunden-Begegnungen, darunter der Hit Deutschland - Argentinien, sowie mit einem Halbfinale. (tso) (tso)

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