Überfahren : Eisbären chancenlos in Hamburg

Die Eisbären blieben bei den Freezers in Hamburg ohne Chance. Die Gastgeber überfuhren die Berliner regelrecht und konnten nach fünf Heim-Niederlagen ihren ersten Sieg feiern. Die Scorpions bauten hingegen ihre Tabellenführung aus.

BerlinDie Hannover Scorpions haben ihre Führung in der Deutschen Eishockey-Liga DEL ausgebaut. Der Spitzenreiter schlug die Krefeld Pinguine am zweiten Weihnachtsfeiertag 5:0 (0:0,3:0,2:0) und schraubte seine Punktekonto nach dem 33. Spieltag auf 67 Zähler. Der Verfolger Eisbären Berlin (weiter 61 Punkte) hatte in Hamburg bei den Freezers keine Chance. Die Gastgeber überfuhren den deutschen Meister aus der Hauptstadt in mit 12.802 Zuschauern ausverkaufter Halle 6:1 (2:1,3:0,1:0) und feierten nach fünf Heim-Niederlagen ihren ersten Sieg.

Ein Fiasko für die Eisbären

Vor knapp 5.500 Zuschauern brauchte der DEL-Tabellenführer gegen die Pinguine ein Drittel Anlauf, um richtig auf Touren zu kommen. Nach den torlosen ersten 20 Minuten klappte es im zweiten Drittel um so besser. Das Unterzahltor von Martin Hlinka in der 23. Minute markierte den Wendepunkt der auf taktisch hohem Niveau stehenden Partie, in der die Sorcpions erfolgreiche Konter setzten. Tino Boos schraubte den Vorsprung auf 2:0, ehe Chris Herperger für den Gastgeber, der auf drei Verteidiger verzichten musste, auf 3:0 erhöhte. Im letzten Durchgang drehten die Scorpions weiter auf und schraubten das Ergebnis durch Adam Mitchell und Matt Dzieduszycki noch auf 5:0.

Der neue Hamburger Trainer Paul Gardner konnte den dritten Sieg in Folge feiern. Die Gastgeber boten vor voll besetzten Rängen eine Gala-Leistung, wie man sie von ihnen in dieser Saison noch nicht gesehen hat. Nach knapper Führung im ersten Drittel nach Toren von Thomas Pielmeier und Francois Fortier bei einem Gegentreffer von Nationalspieler Seven Felski wurde das zweite Drittel für die Eisbären zum Fiasko. Zweimal Richard Mueller und Andy Delmore schraubten den Vorsprung der Freezers auf nicht mehr einholbare vier Treffer. Den Schlusspunkt setzte der überragende Mueller mit seinem insgesamt dritten Treffer. (jg/dpa)

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