Sport : Uefa-Cup: Alle Bundesligisten eine Runde weiter

Die Fußball-Bundesliga ist mit sieben Clubs in der dritten Runde des UEFA-Pokals vertreten. Als letztes Team qualifizierte sich am Donnerstagabend der 1. FC Kaiserslautern. Die Pfälzer verloren zwar im Rückspiel gegen Iraklis Saloniki mit 2:3, hatten aber die erste Begegnung in Griechenland mit 3:1 gewonnen. Davor hatten sich der VfB Stuttgart (3:1 gegen den FC Tirol Innsbruck) und Werder Bremen (5:2 beim KRC Genk) das Weiterkommen gesichert.

Der Bremer Claudio Pizarro erzielte gleich drei Treffer: In der 25., 29. (Foulelfmeter) und 44. Minute war der Peruaner erfolgreich. Für den deutlichen Vorsprung sorgten in der Schlussphase der Kanadier Paul Stalteri (75.) sowie der Ukrainer Juri Maximow (81.). Schon das Hinspiel gegen die Belgier hatten die Hanseaten im Weserstadion gewonnen (4:1). Vor 8000 Zuschauern stand das Weiterkommen der Gäste nie in Frage. Der Tabellen-17. agierte von der ersten Minute an hochkonzentriert und nutzte seine Torgelegenheiten konsequent. "Die Spieler wussten, worum es geht", meinte Bremens Vorstands-chef Jürgen Born.

Der VfB Stuttgart musste zwei Wochen nach dem 0:1 in Innsbruck im Rückspiel dagegen noch zittern. Vor 15 000 Zuschauern im Daimler-Stadion erzielten Thomas Schneider (7.) und Viorel Ganea (18./45.) zwar die Tore für den eine Halbzeit lang groß auftrumpfenden VfB. Nach dem Anschlusstreffer durch Jerzy Brzeczek (62.) mussten die Stuttgarter allerdings bis zum Ende bangen. Mit seinen Paraden rettete Timo Hildebrand schließlich das Weiterkommen. Seine größte Tat zeigte er in der Nachspielzeit gegen den früheren Stuttgarter Radoslav Gilewicz.

Der 1. FC Kaiserslautern ging durch Harry Koch in der 25. Minute in Führung. Djorkaeff baute den Vorsprung der Pfälzer vier Minten später aus. Konstantinou verkürzte in der 54. Minute auf 1:2. In der Schlussminute gab es dann einen Doppelschlag. Konstantinou traf zum 2:2, Sekunden später erzielte Ederson das 3:2 für die Griechen.

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