Sport : Uefa-Cup: Der letzte Triumph liegt lange zurück

Auf der britischen Insel sind die Glasgow Rangers eine Fußball-Macht. Insgesamt 49 schottische Meistertitel und 29 Pokalsiege seit der Gründung im Jahr 1873 sprechen eine deutliche Sprache. Doch der Rekordmeister und morgige Uefa-Cup-Gegner des 1. FC Kaiserslautern will auch international wieder eine wichtige Rolle spielen. In dieser Saison wollen die "Blues" ihrem bisher einzigen Europapokal-Triumph von 1972 (Europacup der Pokalsieger) mit den deutschen "Legionären" Jörg Albertz und Stefan Klos einen weiteren Erfolg auf europäischer Bühne hinzufügen.

"Der Uefa-Pokal bleibt unser großes Ziel", verspricht der niederländische Coach Dick Advocaat den Fans des protestantischen Traditionsvereins vor dem Auftritt auf dem Betzenberg. Doch trotz des 1:0-Sieges im Hinspiel durch das "Last Minute"-Tor von Albertz klaffen Anspruch und Wirklichkeit bei den Rangers weit auseinander. Denn Schottlands schwache Premier League mit dem Erzrivalen Celtic Glasgow als einzigem gleichwertigen Gegner unter den neun Kontrahenten zu dominieren, ist eine Sache, mit den großen Mannschaften des Kontinents mitzuhalten, eine andere.

In der Champions League scheiterte Glasgow an Sturm Graz und Uefa-Cup-Gewinner Galatasaray Istanbul. Die Schotten konnten lediglich den dritten Platz vor AS Monaco behaupten und sich so die Teilnahme am Uefa-Cup sichern. In der nationalen Liga liegen die Rangers nach 19 Spieltagen lediglich auf dem vierten Platz, mit bereits 13 Punkte Rückstand auf Celtic.

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