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Union siegt 1:0 in Duisburg : Lust auf Auswärtssiege

Unions Serie hält: Nach dem Sieg im Derby und dem Unentschieden gegen Osnabrück gewinnen die Berliner 1:0 gegen Duisburg, das in diesem Jahr noch ungeschlagen war.

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Freude und Genugtuung: Unions Chinedu Ede (r.) erzielte gegen seinen Ex-Klub Duisburg den entscheidenden 1:0-Treffer.
Freude und Genugtuung: Unions Chinedu Ede (r.) erzielte gegen seinen Ex-Klub Duisburg den entscheidenden 1:0-Treffer.Foto: dpa

Es gibt einen neuen Hit beim Fußball- Zweitligisten 1. FC Union. Die mitgereisten Berliner unter den 12 547 Zuschauern in Duisburg widmeten ihn Chinedu Ede, der in der 35. Minute das entscheidende Tor im Auswärtsspiel beim MSV Duisburg geköpft hatte. „Schanana, Chinedu Ede“, sangen die Fans aus der Hauptstadt beim Schlussjubel mit der Mannschaft. Und die Spieler übernahmen den neuen Sprechgesang neben dem Torsten-Mattuschka-Song sofort. Sie sangen ihn beim Auslaufen im Stadion und in der Kabine. Die Stimmung bei den Gästen konnte besser nicht sein.

„Es war ein typisches Billardtor“, sagte der Torschütze Ede. Der Ball war zuvor nach einem Schuss von Santi Kolk und dem anschließenden Nachschuss von Dominic Peitz sekundenlang durch den Duisburger Strafraum geirrt und war vom Duisburger Torhüter David Yelldell eigentlich schon abgewehrt worden. Doch dann kam Ede aus dem Hintergrund und köpfte den Ball über die Linie. „Es ist eine schöne Geschichte, dass ich bei meinem Ex-Verein getroffen habe.“

Es war der zweite Auswärtssieg hintereinander für die Berliner, die zuvor das Stadtderby gegen Hertha BSC gewonnen hatten. Durch den Erfolg sind sie dem Klassenerhalt ein großes Stück näher gekommen. „Es ist so gelaufen, wie ich es mir vorgenommen habe“, sagte Unions Trainer Uwe Neuhaus. „Der Ball ist gut gelaufen.“

Die Berliner mussten im Vergleich zum 3:3 gegen den VfL Osnabrück neben dem gelbgesperrten Innenverteidiger Daniel Göhlert noch auf Christoph Menz verzichten. Der Außenverteidiger blieb wegen muskulärer Probleme in Berlin. Für Göhlert und Menz durften in Duisburg Ahmed Madouni und Paul Thomik von Beginn an ran. Auch vom verletzungsbedingten Ausscheiden von Patrick Kohlmann (Knöchel) nach der Pause ließ sich Union, abgesehen von leichten Problemen in der Schlussphase, nicht beirren. Die Abwehr um Christian Stuff hielt bis zum Abpfiff.

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