US Masters Tag 1 : Hoffman vorn, Johnson sagt verletzt ab

Starker Auftakt von US-Golfer Charley Hoffman beim Masters in Augusta. Weniger gut lief es für Bernhard Langer und vor allem Martin Kaymer. Gar nicht erst starten konnte Topfavorit Dustin Johnson.

Dustin Johnson schaut genauso wie er sich fühlt.
Dustin Johnson schaut genauso wie er sich fühlt.Foto: Reuters

Die deutschen Golfprofis haben beim 81. Masters im Augusta National Golf Club einen enttäuschenden Start hingelegt. Bernhard Langer kam zum Auftakt am Donnerstag (Ortszeit) mit 75 Schlägen auf Rang 41 ins Clubhaus. Der Routinier aus Anhausen hat zumindest gute Möglichkeiten, den Cut zu überstehen und damit auch noch in den kommenden Tagen weiterspielen zu dürfen.

Dagegen droht Martin Kaymer bereits das Aus. Der 32-Jährige aus Mettmann enttäuschte auf dem Par-72-Kurs bei starkem Wind mit einer 78er Runde und muss sich mit Platz 75 nach dem ersten Durchgang am Freitag deutlich steigern. 

Überraschend auf Platz eins nach dem ersten Tag steht der US-Amerikaner Charley Hoffman. Der Weltranglisten-52. benötigte lediglich 65 Schläge und führt das Turnier souverän an. „Es war wie ein Traum“, schwärmte er nach seiner Glanzleistung. 

Hinter Hoffman steht Landsmann William McGirt auf Platz zwei. Der 37-Jährige, Platz 53 in der Weltrangliste, feiert sein Masters-Debüt und zeigte beim traditionsreichen Turnier mit 69 Schlägen bislang keine Schwächen. „Ich war nicht aufgeregt und hatte keine Probleme mit dem Wind“, sagte McGirt. „Ich liebe es, wenn die Bedingungen hart sind.“ Dritter ist der Brite Lee Westwood mit 70 Schlägen.

Für den Top-Favoriten Dustin Johnson war der Traum vom ersten Masters-Titel seiner Karriere und dem grünen Sieger-Jackett schon vor dem ersten Abschlag vorbei. Der Weltranglistenerste aus den USA musste seinen Start wegen einer Rückenverletzung absagen. Eine Minute vor seiner Startzeit gab der dominierende Golfer der vergangenen Wochen den Rückzug beim mit zehn Millionen Dollar dotierten Turnier bekannt. „Ich wollte spielen, aber ich kann einfach nicht schwingen“, klagte Johnson.

Der 32-Jährige war am Vorabend des Masters in seinem angemieteten Haus auf der Treppe ausgerutscht und hart auf den Rücken gefallen. Johnson klagte danach über starke Schmerzen. „Das nervt“, sagte Johnson. „Ich spiele gerade das beste Golf meiner Karriere. Dies ist eines meiner Lieblingsturniere im Jahr. Und dann passiert mir so ein blöder Unfall. Das nervt. Das nervt wirklich.“ (dpa)

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