Sport : Vergeblich vermittelt

DFL fordert weiterhin persönliche Entschuldigung von Uli Hoeneß

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Berlin (dapo). Die Deutsche FußballLiga (DFL) rückt nach dem Vermittlungsversuch von Karl-Heinz Rummenigge nicht von der Forderung einer öffentlichen Entschuldigung von Bayern-Manager Uli Hoeneß ab. „Herr Hoeneß kann sich selbst artikulieren“, sagte DFL-Sprecher Tom Bender dem Tagesspiegel. Bayerns Vorstandschef Rummenigge hatte am Samstag versucht, zwischen Hoeneß und der DFL zu schlichten, nachdem die Geschäftsführung der DFL eine öffentliche Entschuldigung von Hoeneß wegen dessen verbaler Attacken gefordert hatte. „Es ist alles missverständlich rüber gekommen. Wir wollten der DFL keinen Vorwurf machen“, hatte Rummenigge gesagt.

Die DFL wartet jedoch weiterhin auf eine persönliche Stellungnahme von Uli Hoeneß. „Wir gehen davon aus, dass Herr Hoeneß Sportsmann genug ist, sich zu entschuldigen, wenn er über das Ziel hinaus geschossen hat“, sagte Bender. Bisher sei keine Reaktion bei der DFL eingegangen. Hoeneß hatte im Zusammenhang mit der Veröffentlichung eines Geschäftsberichts des FC Bayern im Magazin „Stern“ von „Wirtschaftskriminalität“ gesprochen und angekündigt, künftig Verträge nicht mehr zu verschicken. Zuvor hatte Bayern auf Druck der DFL den umstrittenen Vermarktungsvertrag mit Kirch offengelegt. Die DFL wehrt sich nun gegen den Vorwurf, „möglicher Informant der Öffentlichkeit“ gewesen zu sein.

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