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Vertrag bis 2018 : Matthias Sammer verlängert beim FC Bayern München

Bayern Münchens Sportvorstand Matthias Sammer hat seinen Vertrag beim deutschen Rekordmeister bis 2018 verlängert. Zuvor äußerte er, dass die Münchener auch den längeren Ausfall von Philipp Lahm verkraften könnten.

„Wir dürfen nicht im Schockzustand verharren“, fordert Matthias Sammer.
„Wir dürfen nicht im Schockzustand verharren“, fordert Matthias Sammer.Foto: Imago

Matthias Sammer hat seinen Vertrag als Sportvorstand des FC Bayern um drei Jahre bis 30. Juni 2018 verlängert. Das gab der deutsche Fußball-Rekordmeister am Mittwoch bekannt. „Jetzt kann die Arbeit beginnen“, sagte Vereinspräsident und Aufsichtsratschef Karl Hopfner bei einer Pressekonferenz. Nach „mehreren Gesprächen in einer sehr angenehmen und vertrauensvollen Atmosphäre“ habe man sich auf die Verlängerung geeinigt, der der Aufsichtsrat einstimmig zugestimmt hat. „Dies ist ein großer Vertrauensbeweis in ihn“, betonte Hopfner.

Sammer ist seit 1. Juli 2012 Manager in München und feierte in der Zeit den Champions-League-Sieg 2013, zwei Meisterschaften, zwei DFB-Pokal-Siege sowie den Gewinn des europäischen Supercups 2013 und der FIFA-Club-WM im selben Jahr. Im Schnitt haben die Bayern in den beiden Jahren unter Sportvorstand Sammer je vier Titel eingeheimst. „Ob wir den Schnitt halten können, weiß ich nicht“, sagte Sammer, ergänzte aber: „Auf jeden Fall sind wir extrem hungrig.“

„Wir dürfen uns nicht mit Sentimentalitäten aufhalten“, fordert Sammer

Dass er weiter an der Säbener Straße bleiben wird, hatte sich zuletzt bereits angedeutet. „Es ist für mich eine große Ehre, dem Klub weiter dienen zu dürfen“, sagte der Europameister von 1996. „Ich verspreche, dass ich mit der gleichen Leidenschaft und Intensität, mit der ich diese Aufgabe bislang erfüllt habe, weiter machen werde.“

Auch zur aktuellen Lage beim Deutschen Meister äußerte sich Sammer am Mittwoch. Nach Lahm hatte sich am Dienstag im Training einen Bruch am rechten oberen Sprunggelenk zugezogen hatte und operiert werden muss, forderte der Manager: „Wir dürfen uns nicht mit Sentimentalitäten aufhalten und im Schockzustand verharren.“ Er erinnerte angesichts der sich häufenden Ausfälle an die Weitsicht der Kaderplaner an der Säbener Straße, und „dass wir von vornherein alle Eventualitäten, auch viele Verletzungen, in Erwägung gezogen haben“.

Vor Lahm hatten sich allein im defensiven Mittelfeld Javi Martínez (Kreuzbandriss), Thiago Alcántara (Innenband) und David Alaba (Innenband) verletzt und fallen länger aus. „Ich habe noch nie so ein Jahr erlebt. So viel Pech“, sagte Offensivprofi Franck Ribéry der „Bild“ und erzählte von Lahms Unfall im Training: „Es hat mir wehgetan, ihn da liegen zu sehen. Ich bin so traurig für ihn.“ (dpa)

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