Sport : VfB Stuttgart

Wie ist der Verein in die Saison gekommen?



Das 3:0 über Cottbus entschärfte das Reizklima, das den VfB zuletzt begleitete. Grund: Drei Stürmer schossen Tore. Sogar der im Juli als Pummelchen erschienene Ewerthon. Die lange Verletztenliste führte zu Ärger zwischen sportlicher Leitung und medizinischer Abteilung, inzwischen wurde der Konflikt aber beigelegt. Trotzdem bleibt es dabei: Der Meister hinkt den Erwartungen hinterher. Neueinkäufe wie Marica und Bastürk konnten die Hoffnungen nicht erfüllen – Letzterer, weil er bislang verletzt war. Dazu hatte die Klubleitung ein Mentalitätsproblem im Kreise der jungen Meisterkicker ausgemacht. Intern hieß es, man müsse manchen Schwebenden wieder auf den Boden holen.

Was erwartet der Klub von der Champions League?


Wie geht der Verein in das erste Gruppenspiel?

Stuttgart ließ Glasgow vor dem Auftakt bei den Rangers (Mittwoch, 20.45 Uhr, live bei Premiere) zweimal beobachten. Dabei legte die 2:4-Niederlage bei Heart of Midlothian ein paar Schwächen der Rangers offen. Ex-Profi Markus Babbel saß mit Trainer Veh und Mannschaft vor dem Videogerät und erzählte vom besonderen Kampfgeist der Schotten. „Nur mit Schönspielerei kommst du da nicht weiter“, sagt Babbel, der auch als Beobachter in Schottland war. Manager Horst Heldt ist nicht so skeptisch: „Wir wollen in die nächste Runde.“ Trainer Armin Veh hat den Oktober zum „Monat des VfB“ ausgerufen. Das ist schon mutig, denn am 2. Oktober spielt der VfB gegen Barcelona.

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