Video : Mit Harry Potter zu Olympia?

Zu Ehren der olympischen Flamme haben fünf Quidditch-Teams in England ihre eigenen Sommerspiele veranstaltet. Der Harry-Potter-Sport mit dem Besen habe durchaus das Potenzial, irgendwann olympisch zu werden, meinen seine Anhänger.

Nein, hier spielt nicht Harry Potter selbst - aber es ist sein Spiel - Quidditch in Oxford, zu Ehren der olympischen Flamme. Und die Akteure hier in England scheinen davon auszugehen, dass ihre Sportart, das Spiel mit dem Besen, durchaus das Zeug zur olympischen Disziplin hat, wie der Vertreter des Quidditch-Weltverbandes, Alex Benepe, erklärt: "Naja, es gibt ja einige noch merkwürdigere Sportarten bei Olympia, wenn Sie mich fragen. Ich denke, jeder, der zweifelt, soll einfach mal kommen und selber sehen, wie intensiv Quidditch ist. Es ist ein rauer Sport, es ist spannend und dynamisch. Also ich würde jeden Zweifler bitten, zu kommen und es einfach selbst mal zu probieren."

In Oxford hatten fünf Teams die "Sommerspiele" in diesem zauberhaften Sport bestritten - das Team aus den USA gewann, und so gab es am Montag noch ein Schau-Match zwischen Großbritannien und den USA. Auch Spielerinnen beider Teams finden den Blick auf Olympia nicht verhext: "Es wäre nett, wenn das klappte. Rugby hatte es ja auch nicht leicht, und jetzt läuft das. Ich hoffe, in einigen Jahren könnte das auch Quidditch schaffen." : "Ich denke, dieser Sport hat einige sehr interessante Aspekte. Das hebt ihn ab und spricht auch Leute an, die sich sonst nicht für Traditions-Sport interessieren würden. Vielleicht in 20 oder 30 Jahren - das Potential ist da, falls wir unseren Weg wie bisher weitergehen."

Auf dem harten Boden der Realität wird Quidditch seit 2005 gespielt, der Besen muss dabei sein, das Fliegen gestaltet sich für die meisten schwierig. Zu Hause ist der magische Sport vor allem an Oberschulen und Universitäten in den USA, aber auch darüber hinaus in mittlerweile etwa 25 Ländern.

(sid)

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