Sport : Vierschanzentournee: "Für mich bleibt er die Wildsau"

Martin Höllwarth (Österreich), Dritter der Tournee: "Bereits nach Innsbruck war der Tournee-Sieg an Sven vergeben. Er ist derzeit fantastisch drauf. Zur Zeit springen wir alle maximal nur um den zweiten Platz."

Martin Schmitt (Furtwangen), Fünfter in Bischofshofen: "Sven springt zur Zeit in einer eigenen Liga. Sensationell wie locker er den riesigen Druck verkraftet hat, der auf ihn lastete."

Regina Hannawald, Svens Mutter: "Ich weiß überhaupt nichts mehr. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nicht so gezittert. Ich bin so froh, dass es vorbei ist, das glaubt mir kein Mensch. Gerade, wo es letztes Jahr nicht so gut gelaufen ist."

Andreas Hannawald, Svens Vater: "Es ist phänomenal, was er vollbracht hat. Für mich bleibt er trotzdem die Wildsau. Er hat keinen Respekt vor der Schanze. Das war der schönste Tag meines Lebens."

Jeannette Hannawald, Svens Schwester: "Er ist eine ganz tolle Persönlichkeit, auch ohne den Sport."

Gerhard Schröder, Bundeskanzler in einem Glückwunsch-Telegramm: "Die Vierschanzentournee war schlichtweg eine Hannawald-Tournee. Sie wird für immer mit Ihrem Namen verbunden bleiben. Ich hoffe, dass Sie den sensationellen Erfolg heute noch feiern können."

Otto Schily, Bundesinnenminister in einem Glückwunsch-Telegramm: "Als erster Athlet konnten Sie alle vier Einzelwettbewerbe der Vierschanzentournee für sich entscheiden und haben damit Skisprunggeschichte geschrieben. Ihre sportlichen Leistungen und Ihr sympathisches Aufrteten machen Sie zu einem Vorbild für den gesamten Spitzensport."

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