Volleyball : Auf den SCC warten Lehrlinge

''Bloß nicht diesen Gegner unterschätzen'', warnt SCC-Trainer Michael Warm seine Spieler sicherheitshalber vor einem allzu hochnäsigen Auftreten.

Karsten Doneck

BerlinMilde beim Spielleiter fanden die Netzhoppers Königs Wusterhausen wahrlich nicht. Als Gegner in den ersten drei Saisonspielen wurden ihnen kurzerhand die ersten drei der vorigen Meisterschaft vorgesetzt: VfB Friedrichshafen, Evivo Düren und SC Charlottenburg. Zwei 0:3-Niederlagen hat sich die Mannschaft von Trainer Matthias Münz schon eingefangen, erst in Düren, dann gegen Meister Friedrichshafen. Und auch heute im Heimspiel gegen den SCC (20 Uhr, Sporthalle Goethestraße 17 in Bestensee) werden die Königs Wusterhausener wohl wieder nur die Lehrlinge sein.

„Bloß nicht diesen Gegner unterschätzen“, warnt indes SCC-Trainer Michael Warm seine Spieler sicherheitshalber vor einem allzu hochnäsigen Auftreten. Die Netzhoppers, in der vorigen Saison Bundesliga-Neunter, haben sich durch den Kanadier Rob MacKenzie sowie Libero Lukas Schützenhofer vom Champions-League-Teilnehmer HotVolleys Wien verstärkt. Dazu gesellt sich Christoph Eichbaum, der früher beim SCC und zuletzt - wie MacKenzie - bei den UBC Thunderbirds Vancouver in Kanada spielte.

Der SCC ist mit einem 3:0 gegen den VC Leipzig gestartet. „Das bringt Ruhe und Sicherheit“, sagt Michael Warm.Über den Ausgang der Partie in Königs Wusterhausen gibt es beim SCC deshalb auch keinerlei Diskussionen. „Wir wollen den zweiten Saisonsieg“, fordert Manager Kaweh Niroomand. Schon in der Vorbereitung setzten die Charlottenburger diesbezüglich ein Zeichen: In einem Testspiel bezwangen sie die Netzhoppers, übrigens standesgemäß – mit 3:0. kad

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben