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Volleyball-Bundesliga : BR Volleys bleiben in der Liga ungeschlagen

Nur wenige Tage nach dem dramatischen Pokalsieg trafen die BR Volleys erneut auf die United Volleys aus Rüsselsheim. Wieder ging es recht eng zu.

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Hands up. Der ehemalige Berliner Christian Dünnes im Duell mit Paul Lotman (rechts).
Hands up. Der ehemalige Berliner Christian Dünnes im Duell mit Paul Lotman (rechts).Foto: Imago

Der Geschäftsstellenleiter der BR Volleys, Matthias Klee, tigerte nervös am Halleneingang herum. Manager Kaweh Niroomand lehnte nachdenklich am Geländer ein paar Meter neben ihm. Am Sonntag war die Anspannung bei den BR Volleys spürbar. Denn nur 68 Stunden nach einem dramatischen Pokalspiel zwischen den BR Volleys und den United Volleys Rhein-Main kam es, dieses Mal in der Liga, erneut zum Aufeinandertreffen der beiden Teams. Und wie im Pokalspiel, das die Berliner mit 3:2-Sätzen gewannen, wurde es ein knappes Ding vor rund 4800 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle.

Am Ende setzte sich der Tabellenerste aus Berlin gegen den Verfolger aus Rüsselsheim mit 3:1 (25:15, 23:25, 25:22, 25:16) durch. „Wir sind noch nicht so weit, drei Sätze am Stück auf höchstem Niveau zu spielen“, sagte Niroomand.

Das Spiel hatte aus Sicht der BRVolleys eindrucksvoll begonnen. Kapitän Robert Kromm brachte seine Mannschaft mit krachenden Aufschlägen schnell 3:0 in Führung; auch anschließend machten die Berliner den Eindruck, als wollten sie dieses Mal deutlich machen, wer etabliertes Spitzenteam und wer Aufsteiger ist. Kontinuierlich bauten sie ihre Führung aus und gewannen mit 25:15 den ersten Durchgang.

"Wie gegen eine Gummiwand"

Dann aber zeigte sich, dass die Nervosität durchaus berechtigt war. Die United Volleys Rhein-Main kamen zurück. Angetrieben vom ehemaligen Berliner Christian Dünnes holten sie sich den zweiten Satz mit 25:23. „Gegen die spielst du wie gegen eine Gummiwand. Da kommt alles wieder zurück“, sagte Kromm.

Auch im dritten Durchgang waren etabliertes Spitzenteam und ambitionierter Aufsteiger auf einem Level, nur mit dem Unterschied, dass in den Phasen, in denen es kritisch wurde, die mit großartigen Talenten besetzten United Volleys doch ein paar Fehler mehr machten. So ging der Satz mit 25:22 an die Berliner.

Danach ließen die Kräfte bei den United Volleys nach, einen derart spannenden Kampf wie im Pokal konnten sie den Berlinern nicht mehr liefern. Mit 25:16 beendeten die BR Volleys schließlich das Spiel.


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