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Vor dem Berliner Derby : Hertha und Union: In Problemen vereint

02.09.2012 23:00 Uhrvon und
Welchem Verein dämmert es heute? Sowohl Hertha als auch Union, hier ein Bild vom letzten Derby 2010, brauchen im Stadion An der Alten Försterei einen Sieg.Bild vergrößern
Welchem Verein dämmert es heute? Sowohl Hertha als auch Union, hier ein Bild vom letzten Derby 2010, brauchen im Stadion An der Alten Försterei einen Sieg. - Foto: picture alliance / dpa

Union Berlin und Hertha BSC liegen vor dem Berliner Derby hinter ihren eigenen Erwartungen zurück – der Tagesspiegel zeigt die aktuellen Schwachstellen der beiden Hauptstadtvereine vor dem Aufeinandertreffen am Montagabend auf.

Für viele Fußballfans in Berlin ist das heutige Derby zwischen dem 1. FC Union und Hertha BSC das Spiel des Jahres. Für die Mannschaften kommt das Duell dagegen zum ungünstigen Zeitpunkt. Beide Klubs liegen hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. Wir beleuchten, mit welchen Problemen die Teams derzeit zu kämpfen haben.

Unions Abstimmung:

Zwei neue Innenverteidiger, ein neuer Torwart – in der Defensive hat sich einiges getan beim 1. FC Union. Nur die Probleme sind geblieben. In der vergangenen Saison kassierten die Köpenicker 58 Gegentore und waren damit die viertschlechteste Mannschaft der Zweiten Liga.

Nach drei Ligaspielen musste der neue Torwart Daniel Haas den Ball auch schon wieder sechsmal aus dem Tor holen. Vor allem die Abstimmung in der Defensive stimmt noch nicht. Den Neuzugängen Fabian Schönheim und Roberto Puncec war in den ersten beiden Spielen anzumerken, dass sie noch nicht lange zusammen spielen. Puncec spricht noch kein Deutsch, was die Verständigung zusätzlich erschwert. In Sandhausen spielten Christian Stuff und Christoph Menz, das Duo der Vorsaison, in der Innenverteidigung. Überzeugen konnten aber auch sie nicht.

Herthas Zusammenspiel:

Der Ball lief flott durch die eigenen Reihen, flach und scharf, so wie es Herthas Trainer Jos Luhukay am liebsten hat. Dass seine Mannschaft recht ansehnlich kombinierte, lag allerdings in erster Linie am Gegner. Die Spieler von Umm Salal aus Katar, die am Mittwoch ein Testspiel gegen Herthas B-Besetzung bestritten, hielten sich vornehm zurück. Wenn die Berliner auf einen richtigen Gegner treffen, sieht ihr Spiel noch ganz anders aus. Hertha fremdelt mit dem neuen Fußball, den Luhukay ihr verordnet hat. Und weil die Automatismen noch nicht funktionieren, greifen sie auffallend of zum simpelsten aller Mittel: zu langen, hohen Bällen auf Sandro Wagner. Es ist aber auch zu verführerisch, wenn man vorne einen großen, kopfballstarken Stürmer in der Mannschaft hat.

Bildergalerie: Berliner Derbys

Unions Offensive: Drei Spiele, drei Tore. Unions offensive Ausbeute ist dürftig. Alle Treffer fielen beim Auftakt in Kaiserslautern – dem einzig guten Spiel dieser Saison. Michael Parensen, Patrick Zoundi und Marc Pfertzel waren die Schützen. Viele Tore sind von dem Trio nicht mehr zu erwarten, sie haben als Mittelfeldspieler beziehungsweise Verteidiger andere Aufgaben. Auf ein Stürmertor warten die Fans nach drei Spielen noch. Silvio und Simon Terodde bilden wie in der Vorsaison den Angriff, bisher fielen sie aber nur durch das Auslassen bester Gelegenheiten auf. Alternativen hat Uwe Neuhaus kaum. Adam Nemec ist noch nicht fit. Und Steven Skrzybski scheint Neuhaus den Durchbruch bei den Profis noch nicht zuzutrauen – der 19-Jährige kommt meistens bei der U23 in der Regionalliga zum Einsatz.

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