Vor dem Spiel in Duisburg : Luhukay warnt vor dem MSV Duisburg

Hertha spielt am Montagabend gegen den Tabellenletzten aus Duisburg, der bisher erst einen Punkt geholt hat. Kein Grund für Trainer Jos Luhukay, den Gegner zu unterschätzen.

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Am Samstag ist Jos Luhukay gefragt worden, ob er seinen Spielern nicht mal sagen könnte: Geht raus, habt Spaß und schießt den Gegner ab! „Wer sagt, dass ich das nicht sage?“, antwortete der Trainer von Hertha BSC. Das mit dem Abschießen hatte zuletzt gegen Dresden nicht so geklappt, da traf nur der Gegner, ins eigene Tor.

Am Montag in Duisburg wird es nicht einfacher werden, glaubt Luhukay, letzter Platz hin oder her. Er hat das sieglose Schlusslicht gegen Bochum beobachtet, „Duisburg hat mehr Qualität, als der Tabellenplatz aussagt“. Das Spiel werde als einfach angesehen, da der Gegner angeschlagen sei, aber es werde „eine schwere Aufgabe über 90 Minuten“. Die Rheinländer hätten Fortschritte gemacht nach dem Trainerwechsel von Oliver Reck zu Kosta Runjaic.

Auf die Starkrederei des Gegners angesprochen, sagte Luhukay, es sei respektlos, sich ohne Respekt zu äußern. Aber er wolle zwei Siege in zwei Spielen vor der Länderspielpause. Ob Peter Niemeyer in Duisburg mithelfen kann, ist offen. Während Roman Hubnik wieder ins Training einstieg, absolvierte der Kapitän am Samstag ein individuelles Laufprogramm. Über seinen Einsatz wird am Sonntag entschieden. Niemeyer würde sicher gerne vor Ort Spaß haben und alte Erinnerungen aufleben lassen: 2010 stieg er mit Hertha bei einem Montagsspiel in Duisburg auf.

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