Sport : Was Mamics Ersatzmann bei Alba plant

-

Berlin - Alles ging sehr schnell. Kurz nachdem der Amerikaner Luke Whitehead am Donnerstagabend aus dem Flugzeug gestiegen war, musste er schon in der Max-Schmeling-Halle mit Alba Berlin trainieren. „Er hat die Dinge, die wir gemacht haben, sehr schnell begriffen“, sagt Trainer Henrik Rödl. Am Freitag verpflichtete ihn Alba bis zum Saisonende.

Tags darauf mussten die Berliner bei der ersten Saisonniederlage in der Bundesliga gegen Bremerhaven (73:75) erkennen, dass sie Hilfe auf dem Spielfeld gut gebrauchen können. Nach der schweren Verletzung Matej Mamics war die Verpflichtung eines Ersatzspielers ohnehin nötig geworden. „Ich hoffe, ich kann bei den Rebounds helfen“, sagte Whitehead, „ich werde 150 Prozent für Alba geben.“ Zuletzt hatten die Berliner im Uleb-Cup unter den Körben Probleme gehabt, gegen Bremerhaven kassierten sie eine 0:11-Serie, als Centerspieler Jovo Stanojevic foulbelastet auf der Bank saß.

Alba wartet noch auf die Freigabe des koreanischen Verbandes für Whitehead. In Korea hatte der 24-Jährige zuletzt bei den Seoul SK Knights gespielt und durchschnittlich 19,4 Punkte erzielt, ehe sich der Verein von ihm trennte, um einen anderen Ausländer zu verpflichten.

Whitehead wirkte bei seiner Vorstellung sympathisch und aufgeschlossen. „In Korea wird sehr gut bezahlt“, erzählte der 1,99 Meter große Flügelspieler. So auskunftsfreudig war er, dass man fast geglaubt hätte, er würde gleich sein Gehalt bei Alba verraten. Doch er sagte dann: „Alba zahlt auch gut.“ Falls die Freigabe vor dem Uleb-Cup-Spiel am Dienstag bei Aris Saloniki vorliegt, kann er Alba bereits auf dem Spielfeld etwas zurückzahlen. Rödl ist optimistisch, dass er sich schnell integrieren kann. ben

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben