WECHSELGERÜCHTE UM Mario Gomez : LIEGT MÜNCHEN IN SPANIEN?

Im Fußball gibt es eine große Spekulationsküche. In der braut sich manchmal etwas Schmackhaftes zusammen, bei der Kundschaft wird Appetit geweckt, und so warten alle nur darauf, das Gerücht als Fertiggericht aufgetischt zu bekommen. Gestern war wieder so ein Tag mit einer mitreißenden Meldung, die niemand bestätigen wollte, aber die auch niemand – brodel, brodel! – dementierte. Auf gerade einmal 20 Zeilen vermeldete die Münchner Zeitung „tz“ die Sensation: Nationalspieler Mario Gomez soll vom VfB Stuttgart zum FC Bayern München wechseln. Lautes Schweigen kam auf: in Stuttgart, in München, im Nationalmannschaftsquartier in Ascona. Und Gomez ließ verlauten: „Ich konzentriere mich jetzt allein auf die EM.“ Na, ist vielleicht besser so.

Gerüchte um einen Wechsel des Stürmers, der einen Vertrag bis 2012 in Stuttgart besitzt, hatte es immer wieder gegeben. Gomez hatte dazu schon vor der EM gesagt, dass er dazu nichts sagen wolle. In Stuttgart hieß es beruhigend, ein Jahr werde er schon noch bleiben. Dabei war es immer vorstellbar, dass Gomez für einen guten Preis geht. Bisher aber spekulierten die Gourmets vor den Gerüchteküchen, dass es ihn dann wohl nach Spanien zieht. Sein Vater ist Spanier, die Großeltern leben noch dort. Gomez’ Familie ist Fan von Real Madrid, der erfolgreiche Sohn eher vom Rivalen FC Barcelona. Er wurde dort öfter im Stadion gesehen. Und er hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er die Primera Division sehr mag. Nur: Seit wann liegt München in Spanien?

Ach so, und dann ist da noch ein Gerücht am Köcheln: Demnach soll Alexander Hleb auch gleich noch zum FC Klinsmann wechseln. Auch das kommentierte gestern niemand, auch nicht Hlebs Berater Uli Ferber, der übrigens auch Berater von Gomez ist. Als ausgemacht gilt immerhin, dass Hleb vom FC Arsenal weg will. Immer wieder hatte er betont, er würde sich in der Großstadt London nicht wohl fühlen. Der Weißrusse hat übrigens noch ein Haus bei Stuttgart, aber das nur nebenbei. Oliver Trust

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