Wegen Jubelgruß : Hoeneß ermahnt Mandzukic

Nach seinem kontrovers diskutierten Torjubel in Nürnberg wird Mario Mandzukic nun von Bayern-Präsident Uli Hoeneß ermahnt, derartige Gesten künftig zu unterlassen.

Mario Mandzukic muss künftig besser aufpassen, wie er jubelt.
Mario Mandzukic muss künftig besser aufpassen, wie er jubelt.Foto: dapd

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat Stürmer Mario Mandzukic aufgefordert, künftig auf ähnliche Jubelgesten wie zuletzt in Nürnberg zu verzichten. „Ich weiß nicht, was er gemacht hat und ob er etwas gemacht hat. Aber er sollte das unterlassen, damit es keinen Interpretationsspielraum gibt“, sagte Hoeneß am Mittwoch in Valencia. Mandzukic hatte beim Spiel in Nürnberg (1:1) am vergangenen Wochenende seinen Treffer zum 1:0 mit einem
militärischen Gruß gefeiert.

In seiner Heimat war die Geste als Sympathiebeweis für zwei zuvor wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilten Generäle, Ante Gotovina und Mladen Markac, gewertet worden, die in zweiter Instanz überraschend frei gesprochen waren.

Mandzukic selbst, der auch vom DFB dafür gerügt worden war, wollte sich nach dem Champions-League-Spiel in Valencia (1:1) nicht mehr dazu äußern. Lediglich auf Facebook gab der 26-Jährige am Mittwoch eine Erklärung ab und drückte sein Bedauern aus. (dpa)

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