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WM-Quali : Schweinsteiger muss passen

Mit dem möglichen Länderspiel-Jubiläum wird es noch nichts für Bastian Schweinsteiger. Der Mittelfeldstratege der deutschen Fußball-Nationalmannschaft steht Bundestrainer Joachim Löw gegen Österreich und Färöer nicht zur Verfügung.


Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss in den möglicherweise schon entscheidenden WM-Qualifikationsspielen ohne Antreiber Bastian Schweinsteiger auskommen. Der Mittelfeldspieler des FC Bayern musste seine Teilnahme an den Partien am Freitag in München gegen Österreich und vier Tage später auf den Färöer Inseln verletzungsbedingt absagen.
Nachdem sich Schweinsteiger beim 1:1 im Bundesligaspiel am vergangenen Dienstag in Freiburg eine Gelenkstauchung und eine Kapselzerrung im rechten Sprunggelenk zugezogen hatte, muss der 98-malige Nationalspieler auf sein mögliches Länderspiel-Jubiläum damit vorerst verzichten. Bei Einsätzen in beiden Partien wäre Schweinsteiger in Torshavn am 10. September in den Club der 100er aufgestiegen.
„Bitter für Basti“, twitterte der FC Bayern am Samstag. Schon in der packenden Supercup-Partie gegen den FC Chelsea am Abend zuvor hatte der Mittelfeldstratege nicht mitwirken können.
„Es war nicht gut, sein ganzer Bewegungsablauf war nicht rund“, begründete Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer den Verzicht auf Schweinsteiger beim Duell des Champions-League-Gewinners gegen den Europa-League-Sieger, das die Bayern im Elfmeterschießen 5:4 in Prag gewannen. Sammer kündigte bereits danach mit Blick auf die Genesung Schweinsteigers an: „Das wird noch ein paar Tage dauern, fünf oder sieben.“ Bundestrainer Joachim Löw hatte den Stammspieler trotz dessen Verletzung am Freitag nominiert. Der DFB-Kader kommt an diesem Montag in München zusammen. Da Löw 24 Spieler in den Kreis berief, besteht zunächst keine dringende Notwendigkeit, einen Ersatz für Schweinsteiger nachzunominieren. (dpa)

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