• Wortgefecht mit Ex-Schalkern : Großkreutz sorgt nach Dortmunds Finaleinzug für Ärger

Wortgefecht mit Ex-Schalkern : Großkreutz sorgt nach Dortmunds Finaleinzug für Ärger

Freunde für's Leben werden Kevin Großkreutz und Gerald Asamoah nicht mehr. Nach dem Last-Minute-Sieg des BVB im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Greuther Fürth waren beide anscheinend in ein heftiges Wortgefecht verwickelt.

Kevin Großkreutz feiert den Final-Einzug im DFB-Pokal
Kevin Großkreutz feiert den Final-Einzug im DFB-PokalFoto: DPA

Nationalspieler Kevin Großkreutz wird nach dem Last-Minute-Sieg seiner Dortmunder Borussen im Pokal-Halbfinale gegen Greuther Fürth vorgeworfen, den Ex-Schalker Gerald Asamoah heftig beleidigt zu haben. Nach dem 1:0 in der Verlängerung rannte der Mittelfeldspieler am späten Dienstagabend wutentbrannt auf Fürths Stürmer Gerald Asamoah zu, es kam zum Wortgefecht. „Der Asa hat halt eine Vorgeschichte. Aber er braucht sich trotzdem nicht von einem pubertierenden Jungen beleidigen zu lassen bezüglich seiner Hautfarbe“, schimpfte Fürths Verteidiger Mergim Mavraj.

BVB-Trainer Jürgen Klopp sagte: „Ich weiß, dass das ein oder andere Wort gefallen ist, das nicht in Ordnung war.“ Der 23-jährige Großkreutz wollte auf die Vorwürfe nicht direkt eingehen, äußerte im Bezug auf Asamoah dem TV-Sender Sky nur: „Er hat ja auch schon öfter ein paar Sprüche gegeben, er wollte ja mal zu Fuß von Dortmund nach Gelsenkirchen. Das kann er jetzt auch wieder tun. Das ist so unter Fußballern, so was passiert, dann darf er keine Sprüche geben.“ Asamoah raunte: „Zu so einem Typen brauch ich nicht viel sagen, er ist es nicht wert, darüber zu reden.“

Asamoah spielte vor seiner Fürther Zeit zwölf Jahre beim Dortmunder Lieblingsfeind Schalke 04 - und war schon damals mit BVB-Kickern aneinandergeraten. Beim Ruhrpott-Derby 2007 kam es zu einer Auseinandersetzung mit Dortmunds Torwart Roman Weidenfeller. Asamoah hatte behauptet, Weidenfeller habe ihn rassistisch beleidigt. Der Keeper soll den damaligen Schalker „schwarzes Schwein“ genannt haben. Dies hatte der Schlussmann allerdings bestritten. (dpa)

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