Sport : Zart und flüchtig

Benedikt Voigt

entdeckt Hoffnung für das deutsche Frauentennis Pssst, das darf man jetzt nur flüstern: Es entwickelt sich etwas im deutschen Frauentennis. Zum Positiven. Allerdings sind die Chancen auf bessere Tage zart und flüchtig, man darf sie nicht lauthals verkünden, sonst steigen die Erwartungen und die Mädchen könnten sich zu großem Druck ausgesetzt fühlen. Das wäre bereits das Ende des kleinen Aufschwungs. Deshalb sei an dieser Stelle nur sehr vorsichtig angemerkt: (Der 20 Jahre alten Anna-Lena Grönefeld gehört die Zukunft, sie zählt zu den besten 31 Spielerinnen der Welt, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie ihr erstes Turnier gewinnt – allerdings nicht die US Open; auch hat sich unter Barbara Rittner die Stimmung im Fedcup-Team verbessert, es zählt bereits zu den besten acht Teams; und nun tritt auch noch Julia Schruff auf, bei den US Open feierte sie ihren bisher größten Erfolg, erstmals hat die 23-Jährige die dritte Runde eines Grand-Slam-Turniers erreicht.)

Der Rest kann laut erzählt werden: Julia Schruff spielt gegen Maria Scharapowa, die Nummer eins des Turniers, weshalb ihre Erfolgsserie heute wieder zu Ende gehen dürfte. Wie gesagt, die Hoffnung ist nur eine sehr zarte.

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