Sport : Zu viel Pause macht auch müde Füchse Berlin scheiden aus dem DHB-Pokal aus

Berlin - Der Effekt trat ein, allerdings nicht so, wie es sich die Füchse Berlin vorgestellt hatten. Nach sechs spielfreien Tagen mussten Berlins Bundesliga-Handballer gestern Abend in der dritten Runde um den Pokal des Deutschen Handball-Bundes (DHB) beim TuS Nettelstedt-Lübbecke antreten. Dabei wirkten die Berliner, die ihr Punktspiel in Lübbecke vor vier Wochen souverän gewonnen hatten (33:29), teilweise fahrig. Bisweilen wirkten sie sogar zu erholt. Gegen den heimstarken Tabellenachten der Bundesliga unterlag die Mannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson nach einer katastrophalen ersten Halbzeit mit 28:32. In die Pause waren sie bereits mit sechs Treffern Rückstand gegangen (12:18).

Vor allem in der Rückwärtsbewegung offenbarten die Füchse Probleme. Gegenstoß um Gegenstoß rollte auf das Tor der Berliner zu, das Silvio Heinevetter und Petr Stochl abwechselnd hüteten. Gegen die Würfe aus der Nahdistanz war aber sowohl der deutsche als auch der tschechische Nationalkeeper chancenlos.

In der zweiten Halbzeit fanden die Berliner in der Defensive zumindest phasenweise zu der Aggressivität, die sie normalerweise auszeichnet. Mit der Einwechslung von Iker Romero steigerten sie sich auch in der Offensive. Beim 26:29 sieben Minuten vor dem Ende schienen die Füchse auch von der Körpersprache her wieder an einen Erfolg zu glauben. Abgeklärte Lübbecker ließen sich den Vorsprung aber nicht mehr nehmen. Tsp

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