Stellvertretender EU-Kommissionschef : Frans Timmermans - Junckers Ausputzer

In der neuen EU-Kommission will der Niederländer Frans Timmermans Bürokratie abbauen – damit macht er sich nicht nur Freunde.

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Brüsseler Prüfung. Frans Timmermans hat bei seinen Kommissarskollegen schon einmal vorgefühlt, welche EU-Initiativen entbehrlich sind. Foto: AFP
Brüsseler Prüfung. Frans Timmermans hat bei seinen Kommissarskollegen schon einmal vorgefühlt, welche EU-Initiativen entbehrlich...Foto: AFP

Frans Timmermans ist ein Überzeugungstäter, was die EU anbelangt. Schon seine Biografie weist ihn als einen Vorzeige-Europäer aus: In Maastricht geboren, während des Kalten Krieges in Paris, Brüssel, Rom und dem limburgischen Heerlen aufgewachsen, später Vorstandsmitglied der Europäischen Bewegung in den Niederlanden. Der Diplomatensohn Timmermans, der seit Anfang November als Erster Stellvertreter von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker fungiert, spricht neben seiner Heimatsprache Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Russisch. Als sich Timmermans Ende September den Europaabgeordneten schriftlich vorstellte, erklärte er, dass er in seiner Jugend viele „dunkle Geschichten über den Zweiten Weltkrieg“ und die deutsche Besatzung gehört habe. Noch viel mehr hätten ihn in seinen jungen Jahren aber die Erzählungen seiner Vorfahren geprägt, die vom hoffnungsvollen Aufbruch 1944 und 1945 kündeten, „als der westliche Teil Europas befreit wurde“...

Der vollständige Text erschien in der "Agenda" vom 18. November 2014 - einer neuen Publikation des Tagesspiegels, die jeden Dienstag erscheint. Die aktuelle Ausgabe können Sie im E-Paper des Tagesspiegels lesen.

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