BERLIN, aber oho : Sommerladen

Als Johanna Mattner mehr Kleidung erbte, als sie jemals hätte tragen können,m entschloss sie sich 2005 einen Second-Hand-Laden zu eröffnen.

Manuel Vering
Foto: Manuel Vering

Als Johanna Mattner mehr Kleidung erbte, als sie jemals hätte tragen können, entschloss sie sich 2005 einen Second-Hand-Laden zu eröffnen. Wobei der Begriff in diesem Fall nicht für ausgefranzte Norweger-Pullover steht, sondern für Kleidung, die sich sonst nur die Schickeria leisten kann. „Von meinem Erbe ist schon längst alles verkauft, aber ich kaufe alles an, was mir auch persönlich gefällt“, sagt Mattner. Besonders mag die ehemalige Stylistin Mode von Isabel Marant, Vivienne Westwood und Comme des Garçons. Sie kaufe aber nur, wenn die Ware weder Risse noch Flecken habe und in einem tadellosen Zustand sei. Im Sommerladen findet man Handtaschen und Schmuck sowie edle Kleidung für Männer und Frauen. Die Preise reichen von fünf Euro für einen günstigen Armreif, über etwa 40 Euro für einen Pullover bis hin zu 700 Euro für eine Handtasche von Louis Vuitton. „Die kostet aber neu 1200 Euro und ist besonders schön, wenn das unbehandelte Leder ein bisschen getragen aussieht“, sagt die 38-Jährige. Sie hat viel Stamm- und Laufkundschaft, aber auch Touristen kommen gerne in ihren Laden.

Chefin: Johanna Mattner (38)

Branche: Mode

Mitarbeiter: 2

Gründungsjahr: 2005

Firmensitz: Linienstraße 153, Mitte

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben