Einstein-Zentrum : Zeitbewusstsein in der Antike wird erforscht

Neues Einstein-Zentrum „Chronoi“ forscht ab 2018 in Berlin.

Die Wissenschaftler des Einstein-Zentrums "Chronoi" sollen antike Zeitkonzepte erforschen.
Die Wissenschaftler des Einstein-Zentrums "Chronoi" sollen antike Zeitkonzepte erforschen.Foto: David Ebener/dpa

In Berlin wird es 2018 das erste geisteswissenschaftliche Einstein-Zentrum geben. Das von der Einstein Stiftung Berlin für fünf Jahre geförderte Zentrum „Chronoi“ setzt die international einzigartige institutionenübergreifende Zusammenarbeit in den Berliner Altertumswissenschaften fort.

Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich mit dem Bewusstsein und der Wahrnehmung von Zeit, Konzepten und der Organisation von Zeit im Altertum. Das Thema soll nicht nur aus historischer Perspektive in den Blick genommen werden: Deshalb sind Forscher aus den Sozial-, Natur- und Lebenswissenschaften in das Programm integriert.

„Chronoi“ ist eine Kooperation von Freier Universität und Humboldt-Universität gemeinsam mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, dem Deutschen Archäologischen Institut, dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Der Antrag wurde vom Berliner Antike-Kolleg (BAK) konzipiert, das von diesen Einrichtungen gemeinsam getragen wird.

Das BAK ist 2011 aus dem Exzellenzcluster Topoi hervorgegangen und erhält seit Januar 2015 Fördermittel der Einstein Stiftung Berlin zum Aufbau von „Chronoi“.

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