Nützes und unnützes Wissen : Infografik: WM-Geschichte im Überblick

Spannende Fakten, unnützes Wissen und Geschichten rund um die Fußball-WM finden Sie in unserer Infografik.

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Wo fanden die Weltmeisterschaften statt? Welche Nation gewann die meisten WM-Titel? Wer hatte dabei Heimvorteil? Wie sah der erste offizielle WM-Ball aus? Und was hat Lothar Matthäus als Fußballer geleistet, dass wir ihn uns immer wieder im deutschen Fernsehen antun müssen?

Unsere Infografik zur WM-Geschichte klärt auf:

Die Fußball-WM ist eines der populärsten und beliebtesten Sportereignisse. Am 12. Juni wird die WM 2014 angepfiffen und klar ist: weltweit wird für die Nationalmannschaften mitgefiebert. Das war allerdings nicht immer so, zeigt die WM-Geschichte. 1930 mussten Mannschaften noch angeworben werden, das Medieninteresse war spärlich und die Fußballer verdienten längst nicht so viel Geld wie heute; einige mussten sogar unbezahlten Urlaub nehmen.

Die erste Fußball-WM: Schiffsfahrt machte Torwart fett

Die deutschen Fußballer überzeugten diese Voraussetzungen nicht, Deutschland nahm an der ersten Weltmeisterschaft 1930 in Uruguay gar nicht erst teil. Da Südamerika zu dieser Zeit noch nicht mit dem Flugzeug erreichbar war, mussten die übrigen europäischen Nationalmannschaften mit dem Schiff anreisen – 14 Tage lang, Jugoslawien sogar 21. Optimale Trainingsbedingungen sehen anders aus. Insbesondere, wenn zusätzlich auch noch kein Trainer vorhanden ist, wie bei der jugoslawischen Nationalmannschaft. Torwart Jakšić soll bei der Überquerung des Atlantiks 16 Kilo zugenommen haben.

Warum war der Fußball-Ball schwarz-weiß?

Die Popularität der Fußball-Weltmeisterschaft stieg, es sollte einen offiziellen WM-Ball geben. 1970 beauftragte die Fifa Adidas mit der Produktion von Fußbällen. Jetzt sollten nicht nur Menschen und Tiere, sondern auch WM-Bälle einen Namen tragen. „Telestar Durlast“ hieß der erste offizielle Ball, der noch im schlichten schwarz-weiß gehalten wurde. Allerdings nicht aus ästhetischen Gründen, das Muster war im Schwarz-Weiß-Fernsehen einfach besser zu erkennen.

Welches Instrument macht den lautesten Stadionlärm?

Wer sich an die WM in Südafrika erinnert, dem ist sicher auch die Vuvuzela im Gedächtnis oder auch ein Tinnitus im Ohr hängen geblieben. Denn die lange Tröte ist mit ihren etwa 120 dB (vergleichbar mit einer Kettensäge, einem Presslufthammer oder einem Gewitterdonner) eines der lautesten Instrumente. Auch die WM in Brasilien sollte ihr eigenes Instrument bekommen, die so genannte Caxirola. Leider können unsere Ohren nicht in den Genuss der Rasseln kommen, denn im Confederations Cup im vergangenen Sommer wurden die Rasseln lieber als Wurfgeschosse missbraucht. Die brasilianische Regierung hat die Rasseln daraufhin aus den WM-Stadien verbannt.
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Weltmeisterschaften finden Sie auf der Homepage des Deutschen Fußball-Bundes.


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