Berlin im Jahr 2016 : 16 Menschen, die die Stadt bewegen werden

Neuer Posten, neue Herausforderungen, manchmal auch alte Probleme: Das sind die 16 Köpfe, von denen wir 2016 in Berlin viel hören werden.

Paul Spies
Paul SpiesFoto: dpa / Kay Nietfeld

Paul Spies
Direktor des Stadtmuseums
Er ist zwar schon seit Oktober 2015 da, doch erst jetzt hat der Niederländer offiziell die Leitung der Stiftung Stadtmuseum übernommen. Mit dem Amsterdam Museum erwarb sich der Kunsthistoriker den Ruf, Stadtgeschichte auf moderne Art zeigen zu können. Zusätzlich zum Stiftungsjob soll Spies auch das Team leiten, das die Präsentation der Berliner Ausstellung im künftigen Humboldt-Forum erarbeitet.

Karsten Mühlenfeld
Karsten MühlenfeldFoto: dpa / Klaus-Dietmar Gabbert

Karsten Mühlenfeld
Flughafenchef
Vor einem Jahr löste er Hartmut Mehdorn ab, seitdem ist es gefühlt etwas ruhiger geworden um den Bau des geplanten Hauptstadtflughafens. Nur: Ist das gut? Irgendwann in diesem Jahr sollte es wieder was zu hören geben – wenn sich entscheidet, ob die angepeilte Eröffnung 2017 zu halten ist. Weil Prognosen im Zusammenhang mit dem BER schon lange ein gewisses Risiko anhaftet, bleibt allein die Hoffnung darauf, dass es gute Nachrichten sein werden, die Mühlenfeld verkündet.

Sabine Kunst
Sabine KunstFoto: dpa / Jens Wolf

Sabine Kunst
Designierte HU-Präsidentin
Mit ihr wird im Sommer zum ersten Mal eine Frau an der Spitze der traditionsreichen Humboldt-Universität stehen. Die Erwartungen an die 62-Jährige sind ebenso groß wie die Vorschusslorbeeren: Die verdiente Wissen­schaftsmanagerin und -politikerin soll unter anderem den Exzellenzstatus der Hochschule sichern. Kein leichtes Unterfangen – der derzeitige Amtsinhaber Jan-Hendrik Olbertz hatte dazu bekanntlich keinen Nerv mehr.

Rem Koolhaas
Rem KoolhaasFoto: dpa / Andrea Merola

Rem Koolhaas
Architekt
Im Frühjahr soll es losgehen mit dem Umbau des KaDeWe. 180 Millionen Euro werden in das Projekt gesteckt – der niederländische Stararchitekt Rem Kohlhaas liefert die Ideen. Das Ziel: Auch zukünftig soll das traditionsreiche Haus auf der Höhe der Zeit bleiben, wie schon 1907 bei seiner Eröffnung als damals modernstes Kaufhaus. In sechs Jahren soll alles fertig sein – wenn nichts dazwischenkommt…

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