LED-Leuchten : Wisch mal das Licht an

Eine Lampe ohne Berührung anzuschalten, ist keine Hexerei. Die deutsche Manufaktur Oligo hat den Clou ausgetüftelt und zudem all ihre Leuchten mit hochwertiger LED-Technik ausgestattet. Das ist hell und äußerst praktisch  

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Als Pendelleuchte kann "Glance" bis zu drei Metern ausgezogen werden.
Als Pendelleuchte kann "Glance" bis zu drei Metern ausgezogen werden.Foto: Oligo

Leuchten sind vertraute Gefährten in den eigenen vier Wänden, sie spenden nicht nur Licht, sondern im Idealfall vermitteln sie auch Geborgenheit. Ein leicht abgeschrägter Lampenschirm ist der Klassiker unter den Leuchtenformen, ein Garant für Vertrautes und Tradition aus. Aber entscheidend ist dann doch, was unter dem Schirm steckt. Die deutsche Lichtmanufaktur Oligo spielt mit diesem Image bei ihrer LED-Leuchtenserie „Glance“. Die Tischleuchte nimmt die überlieferten Formen auf, den breiten Fuß und den abgeschrägten Schirm, wenngleich er bei „Glance“ nicht mehr ganz so hoch ausfällt wie früher, sondern eher zur dicken Scheibe mutiert.

Der Kopf der Leuchte besteht aus Aluminium und ist in sieben Farben lieferbar. Der Clou der Leuchte: Sie ist oben und unten mit LED bestückt, und ihr Kopf lässt sich schwenken. Natürlich kann man das Licht auch dimmen. Aber damit nicht genug: „Glance“ strahlt Licht nach oben und unten ab, der untere Lichtkranz ist dabei natürlich größer als der obere. Er gibt zwei Drittel des Lichtes ab, der kleinere Ring ein Drittel. Der Kopf lässt sich auch abnehmen und umgekehrt wieder aufstecken – so verändert man die Verteilung des Lichts. Darüberhinaus kann man den oberen und unteren Lichtkranz über einen innen liegenden Schalter separat ein- und ausschalten. Dann gibt die Leuchte nur Licht nach oben oder nur nach unten ab oder in beide Richtungen.

Einen ganzen Teller voll Licht liefert die Leuchte "Decent Max", mit der großen Version mit 270 Millimeter Durchmesser.
Einen ganzen Teller voll Licht liefert die Leuchte "Decent Max", mit der großen Version mit 270 Millimeter Durchmesser.Foto: Oligo

Wenn man den „sleep-tight“-Modus der Leuchte aktiviert, hat man zwei Minuten Zeit, im vollen Licht den Raum zu verlassen oder das Bett zu finden. Dann dimmt sich die Lampe eigenständig und schaltet sich schließlich von selbst aus. Zur „Glance“-Familie gehören neben der klassischen Tischleuchte eine Stehleuchte mit 162 Zentimeter Höhe sowie eine gebogene Stehleuchte mit elegantem Schwung, die 172 Zentimeter in der Höhe misst. Die gebogene Form ist ebenfalls als Tischleuchte lieferbar. Die geraden Leuchten setzen eher im Raum Akzente, während die gebogenen besser als Funktionsleuchten genutzt werden. Ebenfalls zur Familie gehört die Pendelleuchte, die über ein Zugsystem maximal auf drei Meter ausgezogen werden kann. Die Köpfe der Leuchte sind mit einem Durchmesser von 185 und 150 Millimeter lieferbar.

Hält man die Hand ruhig ins Licht, kann man die Helligkeit regeln

Seit etwa vier Jahren beschäftigt sich Oligo eingehend mit der aktuellen LED-Technik und beschreitet dabei neue Wege. Die Leuchte „Glance“ in der Pendelvariante lässt sich durch die von Oligo entwickelte Gestensteuerung auf Wunsch ausrüsten. Dabei wird ein Sensor in die Lampe eingebaut, der Handbewegungen bis zu zehn Zentimeter Abstand oberhalb und unterhalb des Sensors erfasst. Durch ein Wischen mit der Hand wird die Leuchte ein- oder ausgeschaltet.

Leicht gebogen gibt es "Glance" auch als Stehleuchte.
Leicht gebogen gibt es "Glance" auch als Stehleuchte.Foto: oligo

Hält man die Hand eine Weile ruhig ins Licht, kann man die Helligkeit der Leuchte regeln. Eine fast magische Funktion, die auch die geheimnisvoll wirkende Pendelleuchte „Lisgo Sky“ besitzt. Die Leuchte besteht aus einem fast 140 Zentimeter langen leicht geschwungenen Bogen, der über ein Gegengewicht auf Höhe gehalten wird. Die Krümmung lässt Raumfahrtassoziationen zu – denn das Licht erstrahlt so wie ein Sonnenaufgang über einer gekrümmten Erdoberfläche. Mit Hilfe neuer LED-Platinen ist es dem Hersteller gelungen, die Lichtausbeute auf fast 3000 Lumen zu verdoppeln. Dafür wird aber nur zehn Prozent mehr Energie als beim Vorgängermodell benötigt. Die 112 LEDs benötigen jetzt 36 Watt. Der Clou bei dieser Leuchte: Dank der Krümmung können die beiden höher liegenden Enden einen langen Tisch besser ausleuchten.

Mehr Licht verspricht auch die neue „Decent Max“, die es statt der 135 Millimeter wie bei „Max“ nun auf 270 Millimeter Durchmesser bringt – ein Teller voller Licht, der als Pendelleuchte maximal zwei Meter ausziehbar ist und in seiner großen Version 33 Watt, in der kleinen 12 Watt verbraucht. Die Lichtleistung liegt bei 1520, beziehungsweise 650 Lumen.

Eine Leuchte für Bücherfreunde durch und durch ist das „Lightbook“, das wie ein aufgeschlagenes Buch Erleuchtung im wahrsten Sinn des Wortes bietet. Der innere Bügel ist wieder drehbar, sodass das Licht wahlweise nach oben und unten abstrahlen kann. Auch diese Leuchte ist in verschiedenen Varianten erhältlich.

Nicht mehr ganz so neu, aber dennoch ein Beispiel für die technische Präzision der Manufaktur ist „Trinity“, ein gedrittelter Lichtkreis, dessen einzelne Elemente verdreht werden können.

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