Verbraucher : Ein kleines Stück vom großen Geschäft

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WAS IST

PRIVATE EQUITY?

Unter Private Equity (PE) versteht man Unternehmensbeteiligungen , die nicht an der Börse gehandelt werden. Vor allem Versicherungen, Banken oder Pensionsfonds investieren über PEFonds in Beteiligungsgesellschaften. Die finanzieren mit dem Kapital Wachstumsfirmen oder Übernahmen und Fusionen . Über den Kauf und Verkauf von Firmen werden bestenfalls hohe Renditen erzielt. Das Geschäft hat sich weltweit, aber vor allem in den USA belebt.

WIE STEIGEN PRIVATE ANLEGER EIN?

Private Anleger haben die Möglichkeit, in speziell aufgelegte PE-Fonds zu investieren, sich bei Dachfonds zu engagieren (die in mehrere PE-Fonds investieren) oder die Aktien von börsennotierten PE-Gesellschaften zu kaufen. Die Fonds sind dabei stets geschlossen , das heißt: Anlagesumme und Zahl der Anteile sind begrenzt und für lange Zeit gebunden. Der Anleger hat – anders als bei einem offenen Investmentfonds – keinen Anspruch auf Rückgabe der Anteile.

WIE RISKANT IST

DIE ANLAGEFORM?

PE ist etwas für vermögende Anleger , die die Anlageform ihrem Depot (mindestens 200000 Euro) beimischen. Die Risiken sind erheblich: Der Markt ist intransparent , kurzfristige Gewinne sind kaum möglich und Anleger müssen ihr Geld mindestens zehn Jahre entbehren können. Die erzielbaren Renditen und Steuerersparnisse können aber sehr interessant sein. Die Durchschnittsrendite bei weltweit agierenden Fonds liegt zurzeit bei 12 Prozent – pro Jahr. mot

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