Verbraucher : Ohne Hilfe geht es nicht

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Bevor Sie für längere Zeit verreisen, sollten Sie auch darüber nachdenken, wer sich während Ihrer Abwesenheit um Ihre Wohnung oder Ihr Haus kümmert.

NACHBARN

Oft springen Nachbarn ein, wenn es darum geht, den Briefkasten zu leeren oder die Blumen zu gießen. Eines sollten Sie wissen: Passiert dem Nachbarn während seines Gefälligkeitsdienstes ein Missgeschick, haftet er nicht. Denn das Bürgerliche Gesetzbuch will den Helfer für seine Hilfsbereitschaft nicht auch noch bestrafen.

HAUSHÜTER

Wer keinen Nachbarn fragen kann, muss seine vier Wände nicht unbewacht zurücklassen. Für diesen Fall gibt es professionelle Hilfe – die Haushüter. Während Sie verreist sind, ziehen die Haushüter in Ihre Wohnung oder in Ihr Haus und sorgen dafür, dass alles in Ordnung gehalten wird. Der Haushüter pflegt den Garten, nimmt Ihre

Post entgegen und ruft notfalls auch den Handwerker. Und: Er schreckt Einbrecher ab.

AGENTUREN

Nachdem die Branche anfangs Schwierigkeiten hatte, in Deutschland Fuß zu fassen, engagieren immer mehr Menschen einen „House-Sitting Service“.

Vermittelt werden Haushüter durch Agenturen. Informationen erhalten Sie über den Verband Deutscher Haushüter Agenturen e.V.

(VDAH).

AUSWAHL

Ein Haushüter muss absolut vertrauenswürdig sein. Deshalb verlangen die Agenturen ein einwandfreies Führungszeugnis. Zudem muss der Haushüter finanziell unabhängig sein und darf seinen Unterhalt nicht hauptsächlich durchs House-Sitting verdienen. Beliebt ist das Haushüten vor allem bei Rentnern.

VERSICHERUNGEN

Alle gewerblichen Haushüter haben eine betriebliche Haftpflichtversicherung für den Fall, dass etwas zu Bruch geht. Nach Ihrer Rückkehr füllen Sie gemeinsam mit Ihrem Haushüter ein Abnahmeprotokoll aus, in dem eventuelle Beschwerden festgehalten werden.

KOSTEN

Je nach Leistungsumfang kostet ein Haushüter pro Tag zwischen 40 und 50

Euro. Für Haustiere und Büroarbeit kommt noch ein Aufschlag dazu. fgl

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