Telekommunikation : Kein Anschluss: Was Kunden im Alltag erleben

Wir hatten Sie gefragt: Hatten auch Sie schon Ärger mit Telefon und Internet? Sie haben uns geschrieben.

Bei meinem Umzug von Bayern nach Brandenburg vor gut drei Jahren war die Telekom in Brandenburg der mit unschlagbarem Abstand furchtbarste Geschäftspartner, den man sich vorstellen kann. Es gab nie eine Entschuldigung, nie war ein Mensch erreichbar. Ich bin leider heute noch bei der Telekom wegen der mangelnden DSL-Möglichkeiten im Speckgürtel von Berlin, aber ich werde den Anbieter wechseln, sobald das möglich ist.

Ich war bei Osnatel und zahlte unnötig viel. Mit einer einfachen Tarif-Umstellung hätte ich viel Geld sparen können. Das wusste ich nicht, ließ mich von Arcor ködern. Da ist das Netz aber saulangsam (Osnatel: Spitzenreiter in Sachen Internet-Schnelligkeit!), und es gab wieder denselben Mist. Kaum hatte ich gekündigt, um wieder zu Osnatel zu wechseln, boten mir die Arcor-Leute per Tarif-Umstellung Kostenersparnis an plus zwei Monate gratis. Im Laufe der Zeit war der Arcor-Tarif ganz schön teuer geworden, ursprünglich hieß es 29 Euro brutto, das war ein reiner Lockvogel gewesen. Die Verfügbarkeit an sich war aber immer tadellos – keine Sekunde ohne Internet/Telefon!

Ich bin bei Alice. Seit etwa einer Woche bricht bei mir regelmäßig die Internetverbindung zusammen. Muss wohl mal die blöde Hotline anrufen... Die Einrichtung bei einem Kollegen war auch nicht einfach: Die Modem-LEDs blinkten einfach, es kam keine Verbindung zustande. Die Telekom meinte aber, dass die Leitung freigeschaltet sei. Irgendwann kam endlich einer von der Telekom – und es funktionierte trotzdem nicht. Erst als er am Schaltschrank auf der Straße herumgebastelt und ein neues Kabel in der Wohnung verlegt hat, ging es.

Tut mir ja leid, dass ich nicht in das populäre Telekom-Bashing einstimmen kann, aber ich habe einen Wechsel zu ISDN, dann zu DSL 2000, dann zu DSL 16 000 und jetzt zu T-Entertain hinter mir. Dazu noch eine Rufnummernportierung von O2 zu T-Mobile. Alles lief bestens, die Geräte sind 1A, was Internet/Entertainment angeht, praktisch „Plug and Play“ selbst für Volldeppen. Wenn mal was nicht funktionierte, war ich entweder selbst schuld oder die Probleme wurden ruckzuck – meist am selben Tag – gelöst. Klar, dass es bei der Riesenkundenzahl immer mal wieder Flops gibt, doch meine Erfahrungen sind bestens. Übrigens: Keiner meiner Bekannten, der zu einem anderen Anbieter gewechselt ist, ist darüber glücklich.

Das Verhalten der Telekom-Mitarbeiter, diese grausame Hotline – das ist einfach katastrophal. Ich bin vor gut acht Jahren von der Telekom zu Arcor gewechselt und habe diesen Schritt auch nie bereut. Beim Wechsel kamen die einzigen Probleme von der Telekom. Die haben auf einmal behauptet, dass sie mir niemals Nummern zugeteilt hätten und haben eine schicke Verzögerungsstrategie gefahren. Ich persönlich kenne niemanden, der noch beim rosa Riesen ist. Was die sich leisten, ist ja geradezu unbeschreiblich, finde ich jedenfalls.

Es gibt kein Problem, vorausgesetzt man wechselt das Netz. Anscheinend haben das viele noch nicht bemerkt. Seit den Pionierjahren mit DSL war ich bei der Telekom. Nun habe ich vor einem Jahr wegen Geschwindigkeitslügen der Telekom gewechselt. Die Lösung heißt schlicht und einfach: Kabel Deutschland. Hier wird innerhalb einer Woche die Geschwindigkeit geliefert, die man auch bestellt hat. Fertig aus und basta! Inzwischen kann ich nach fast zehn Jahren Erfahrung mit T-DSL über alle Probleme nur noch lachen. Aber das Elend zuvor war schon groß.

Ich bin seit sechs Wochen Kunde von Kabel Deutschland und kann leider von keiner so rosaroten Welt sprechen. Häufige Probleme mit dem Telefonanschluss, das Internet kriecht vor allem dann, wenn alle von der Arbeit nach Hause kommen (Seitenaufbau dauert über fünf Minuten) und zeitweise ist alles weg, also kein Internet und kein Telefon. Von wegen Highspeed!

Arcor ist das Allerletzte. Nachdem ich wegen Umzugs in ein so genanntes netzfreies Gebiet zog und Arcor sagte, sie können nicht liefern, kündigte ich. Arcor nahm die Kündigung an, danach flatterte mir aber wöchentlich ein neuer Telefonvertrag ins Haus, den ich angeblich abgeschlossen haben soll. Nach sieben Einschreiben, drei Monaten, unendlichen Anrufen bei inkompetenten Mitarbeitern, und Briefen an den Pressesprecher und Verbraucherorganisationen lenkten sie ein. Nach weiteren drei Monaten hatte ich mein Guthaben zurück, was sie angeblich auf meinem Arcor-Kundenkonto – was ich nicht hatte – geparkt hatten, danke nie wieder.

Ich habe bisher mit der Telekom nur gute Erfahrungen gehabt. Der Wechsel von analog auf ISDN und DSL ging problemlos. Der Techniker kam pünktlich zum vereinbarten Termin und hat mir gleich noch das Outlook auf dem PC eingestellt. Warum soll ich wechseln?

Der Service der Telekom hat sich für Geschäftskunden erheblich verbessert. Bei Problemen wird auch der Kontakt über Handy gehalten und der Techniker sofort benannt. Die Problemlösung erfolgte schnell und absprachegemäß. Gleichzeitig gab es eine gute Beratung zur Kostenfrage. Vor Jahren, zu Beginn von 1&1, waren wir dorthin gewechselt, es gab aber erhebliche Leitungsprobleme und eine inkompetente und ständig besetzte Hotline. Die fristlose Kündigung war nur mit Hilfe eines Anwalts möglich. Einziger Wermutstropfen bei der Telekom: Die versprochene DSL-Geschwindigkeit wird nie erreicht, sondern zumeist nur zu 70 Prozent.

Ich habe mit 1&1 schlechte Erfahrungen gemacht. Wegen Nichterfüllung des Vertrages und der Hinhaltetaktik von 1&1 habe ich mich inzwischen an die Verbraucherzentrale gewandt und werde die Auflösung meines Vertrags nun mit Hilfe eines Anwaltes, notfalls auch per Gericht, betreiben. Auch ich werde wieder zur guten, alten Telekom wechseln.

Mein Ärger mit Versatel: Als ich vor zwei Jahren umzog, fing der ganze Ärger an. Erst kündigte ich fristgemäß und erhielt auch eine Kündigungsbestätigung. Für den letzten Monat kam ein Mitarbeiter in die Wohnung und legte einen Anschluss. Und schwups … hatten wir einen neuen Vertrag an der Backe … endlose Telefongespräche halfen nichts, zudem wurde unser Tarif einfach mal doppelt abgerechnet und abgebucht. Erst über Alice konnten wir einen neuen Vertrag abschließen.

Ich bin von der Telekom zu Alice gewechselt (Internet und Telefon). Alles klappte völlig reibungslos. Ich wurde rechtzeitig informiert, die Geräte waren rechtzeitig da und genau zum vereinbarten Zeitpunkt (der auf eine Stunde genau festgelegt war) funktionierte alles problemlos. Ich bin sehr zufrieden, vor allem, da ich mich um nichts kümmern musste. Einrichtung, Kündigung bei der Telekom – das alles übernahm der neue Anbieter für mich. Allerdings muss ich sagen, dass andere Bekannte weit schlechtere Erfahrungen mit Alice gemacht haben.

In den ersten zwei Monaten hatten wir keine Probleme mit Kabel Deutschland, aber dann fing der Stress an. In Berlin werden wohl gerade einzelne Zellen zusammengelegt, das bedeutet ohne Vorwarnung: Netzausfall. Manchmal mehrere Tage, manchmal mehrere Wochen, kein Telefon, kein Internet oder so langsam und so eine schlechte Sprachqualität, dass du es vergessen kannst. Die Hotline ist sehr freundlich, doch dann passiert nichts. Ich habe meinen Vertrag bei Kabel Deutschland gekündigt.

Bei meinem Wechsel zu 1&1 war ab Termin dreieinhalb Monate das Licht aus. Vier Technikertermine wurden nicht eingehalten, es wurde erst auf das zweite Einschreiben meinerseits mit Drohungen reagiert, währenddessen wurde ich bei der Hotline immer wieder vertröstet, noch einmal anzurufen. Das Ergebnis: eine Handyrechnung von 300 Euro. OHNE UMZUG]

Ärger mit Telefon und Internet? Kein Anschluss? Oder hat man Ihnen Verträge untergeschoben, die Sie angeblich am Telefon oder im Internet abgeschlossen haben sollen? Dann stellen Sie Ihre Fragen heute den Anwälten und Anwältinnen des Berliner Anwaltsvereins. Einzelheiten siehe unten.

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