Verbraucher : Wie Sie den richtigen Anschluss finden

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Für den Satellitenempfang spricht nach wie vor die große Programmvielfalt. Neben den meisten deutschsprachigen Programmen lassen sich damit selbst einige ausländische Sender wie das italienische RAI empfangen. Ein weiterer Vorteil: Außer den Rundfunkgebühren an die GEZ entstehen keine weiteren monatlichen Belastungen. Allerdings werden eine Satellitenschüssel und ein Dekoder – zumeist auch eine SettopBox – benötigt. Wichtig hierbei: Nicht jeder Vermieter gestattet das sichtbare Anbringen einer solchen Schüssel. Ein weiterer Nachteil: Pro Empfangsteil kann immer nur ein Programm empfangen werden.

KABEL

Für den Empfang über das Kabel spricht neben der großen Programmvielfalt die hohe Qualität von Bild und Ton. Ferner werden für den Kabelempfang keine zusätzlichen Geräte benötigt. Dafür fallen jedoch monatliche Gebühren an. Bei einem Direktvertrag mit einer Gesellschaft wie Kabel Deutschland werden die Gebühren direkt an den Betreiber gezahlt. In vielen Fällen hat jedoch die Wohnungsgesellschaft einen Vertrag mit dem Betreiber geschlossen. In diesem Fall sind die Gebühren in der Miete enthalten. Der Kabelempfang gilt dann als Bestandteil des Mietvertrages und kann vom Mieter nicht selbst gekündigt werden.

DVB-T

Der große Vorteil von DVB-T: Statt wie früher sechs werden nun 27 Programme über Antenne ausgestrahlt. Wie beim Satellit müssen neben den GEZ-Kosten keine monatlichen Gebühren entrichtet werden. Es wird jedoch für jeden Fernseher und Videorekorder eine eigene Box benötigt, da Twin Receiver mit zwei gleichzeitigen Programmen noch rar und zudem teurer sind. In der Innenstadt reicht eine Zimmer- oder sogar Stabantenne aus. Wer außerhalb wohnt, braucht weiterhin die Dachantenne. sag

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