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Japaner finden bei Fukushima Strontium im Grundwasser

Tokio - Die radioaktive Verseuchung um das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima wird immer ernster. Wie der Betreiber Tepco am Sonntag bekanntgab, wurde nahe der Meerwasseraufnahme des Akws radioaktives Strontium gefunden. Dessen Konzentration liege bis zum 240-Fachen über der erlaubten Höchstgrenze. Außerdem wurde das gefährliche Element im Grundwasser bei den beschädigten Reaktoren 1 und 2 des Akws entdeckt. Wissenschaftler sprechen bei Strontium auch von einem „Knochenkiller“, der das Knochenmark schädigen und Leukämie auslösen kann. dpa

Pilot mit Luftschiff

am Himmel verbrannt

Friedberg - Bei einer missglückten Landung ist am Sonntag ein Werbe-Luftschiff mitsamt seinem Piloten in Flammen aufgegangen und zu Boden gestürzt. Zeugen sagten der Polizei, bei der Landung der Maschine auf dem Rollfeld des Flughafens im mittelhessischen Reichelsheim habe es nach Benzin gerochen und im hinteren Teil der Kabine sei Feuer ausgebrochen. Drei Passagiere seien auf die Landebahn gesprungen. Die Maschine wurde so leichter und schoss deshalb samt dem 52-jährigen Piloten einige Dutzend Meter in die Höhe, wo sie völlig in Flammen aufging. Das Luftschiff flog im Auftrag des Reifenherstellers Goodyear und sollte auch zur Eröffnung der Frauen-Fußball-WM in Berlin eingesetzt werden. dpa/-du

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