• 28-Jähriger soll Rocker mit 34 Schüssen getötet haben: Mordprozess um Tod eines Rockers eröffnet

28-Jähriger soll Rocker mit 34 Schüssen getötet haben : Mordprozess um Tod eines Rockers eröffnet

Lebenslange Haft droht einem 28-Jährigen nach einem tödlichen Streit im Drogenmilieu. Das Landgericht Frankfurt am Main hat den Prozess gegen den Mann eröffnet. Er soll einen Rocker getötet haben - mit 34 Schüssen.

Der Angeklagte (2.v.l.) wird am Freitag im Landgericht in Frankfurt am Main von seinen Anwälten Andreas Groß (M) und Thomas Scherzberg (r) verdeckt. Der Angeklagte soll einen etwas älteren Rocker im April 2014 in Frankfurt mit 34 Schüssen und Schlägen grausam getötet haben.
Der Angeklagte (2.v.l.) wird am Freitag im Landgericht in Frankfurt am Main von seinen Anwälten Andreas Groß (M) und Thomas...Foto: dpa

Weil er einen Rocker mit 34 Schüssen getötet haben soll, muss sich ein 28 Jahre alter Mann wegen Mordes vor dem Landgericht Frankfurt am Main verantworten. Er soll den etwas älteren Rocker im April 2014 in Frankfurt mit Schüssen und Schlägen getötet haben. Am ersten Verhandlungstag äußerte sich der Angeklagte noch nicht zu den Mordvorwürfen. Direkt nach der Tat hatte er sich aber bereits der Polizei gestellt und die Schüsse eingeräumt.

Der Mann soll auch auf zwei Bekannte des Opfers geschossen und einen davon lebensgefährlich verletzt haben. Deshalb wird gegen ihn auch wegen zweifachen Mordversuchs verhandelt. Dem Angeklagten droht lebenslange Haft. Die Gewalttat geht laut Ermittlungen auf einen Streit im Drogenmilieu zurück: Demnach wollte der Angeklagte ein misslungenes Rauschgiftgeschäft rächen, bei dem das spätere Todesopfer die Familie des 28-Jährigen um rund 40.000 Euro geprellt haben soll.

Wie einer der beiden verletzten Bekannten im Zeugenstand der Schwurgerichtskammer berichtete, kam der Angeklagte am Tattag mit dem Fahrrad in die Grünanlage, in der sich die drei Männer auf einer Parkbank aufhielten. Ohne Vorwarnung habe er das Feuer eröffnet. Später habe er gerufen, dass sich „meine Familie nicht abrippen (betrügen) lässt“. (dpa)

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