Welt : Am Dienstag soll Regen kommen Ergiebige Niederschläge in Deutschland erhofft

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Berlin - Die Trockenperiode in Deutschland geht zu Ende. Die Meteorologen sagen eine grundlegende Umstellung der Wetterlage voraus, die ergiebige Niederschläge bringen soll. Am Wochenende fängt es zunächst in Süddeutschland an zu regnen, im Norden und im Osten lässt der Regen noch bis Dienstag auf sich warten.

Für weite Teile der Landwirtschaft wird der Regen zu spät kommen. Große Teile der erwarteten Ernte sind wegen der Dürre der vergangenen Wochen unwiderbringlich verloren. Nach Angaben des Meteorologen Hans-Joachim Knußmann von Meteo-Xpress wird sich bis zur kommenden Woche eine Westwindlage durchsetzen. Dabei bringt der Wind vom Atlantik her feuchte Luft nach Deutschland. In der Luftströmung vom Atlantik befinden sich immer wieder Tiefs, die Niederschläge verursachen. Knußmann erwartet, dass diese Wetterlage etwa acht bis zehn Tage anhalten wird, bevor sich wieder ein Hoch festsetzen kann. Zehn bis 20 Liter Niederschlag pro Quadratmeter hält Knußmann in dieser Zeit für möglich. Normalerweise fallen im Mai insgesamt etwa 50 Liter. Ob dieser Wert in diesem Jahr erreicht werden wird, ist noch fraglich. Nach dem für die Natur katastrophalen April werden die Niederschläge in der kommenden Woche also kaum ausreichen.

Am Donnerstag und Freitag setzt sich zunächst das sonnige und trockene Wetter vielerorts fort. Lediglich zwischen Südschwarzwald und Alpenvorland sind einzelne Schauer und Gewitter zu erwarten. Am Samstag ist es südlich des Mains vielfach stärker bewölkt, und es gibt dort schauerartige, zum Teil auch gewittrige Regenfälle. Nördlich der Mainlinie ist es überwiegend sonnig, und es bleibt niederschlagsfrei. Das Wochenende wird für Sonnenhungrige in Berlin und Brandenburg also noch einmal schön. os

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