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Bergsteigerunglück auf den Philippinen : Vier Deutsche sterben bei Vulkanausbruch

Sie wollten den 2500 Meter hohen Mayon erklimmen - doch dann schleuderte der Berg eine riesige Aschewolke in den Himmel: Bei einem Vulkanausbruch auf den Philippinen sind fünf Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen vier Deutsche.

Der Vulkan Mayon auf den Philippinen
Der Vulkan Mayon auf den PhilippinenFoto: afp

Bei einer gewaltigen Explosion des Vulkans Mayon auf den Philippinen sind am Dienstag vier deutsche Bergsteiger und ihr heimischer Bergführer ums Leben gekommen. Die Gruppe mit zwei Frauen und zwei Männern sowie einer Österreicherin war beim Abstieg vom knapp 2500 hohen Gipfel, als sich die Explosion ereignete, berichtete der Veranstalter, der die Bergtour arrangiert hatte. Die Österreicherin wurde leicht verletzt, ebenso elf weitere Bergsteiger. Eine der deutschen Frauen kam laut Pass aus Freiburg im Breisgau.

Der Gouverneur der Provinz Albay bestätigte, das auch das vierte zunächst nicht identifizierte Opfer deutsch war. Insgesamt waren an den Hängen 27 Bergsteiger unterwegs. Der Berg lag am Dienstag unter blauem Himmel. Nichts deutete am Morgen auf das bevorstehende Unglück hin. Vulkanologen sprachen von einer phreatischen oder Dampfgasexplosion. Dabei verdampft erhitztes Wasser und sprengt sich zum Entweichen einen Weg durch das Gestein.

Der Mayon ist der aktivste Vulkan auf den Philippinen. Er brach zuletzt Ende 2009 aus.

(dpa)

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