Welt : Blue Ivy macht früh Ärger

Beyoncés Tochter trägt den Namen einer Agentur.

Viel Rummel um das Kind. Beyoncé ist Mutter geworden. Foto: dpa
Viel Rummel um das Kind. Beyoncé ist Mutter geworden. Foto: dpaFoto: dpa

New York - Kaum 24 Stunden war das Baby von Beyoncé Knowles und Rapper Jay-Z erst alt, da machte es schon Probleme: Denn Blue Ivy heißt nicht nur das kleine Mädchen, das am Samstag per Kaiserschnitt in New York zur Welt kam, sondern auch eine Bostoner Veranstaltungsagentur, die nun mit Anrufen überschüttet würde, meldete der Internetdienst „TMZ.com am  Montag. Die Eigentümerin der Agentur, die in den Trefferlisten der Suchmaschinen nun nach unten wandert, Veronica Alexandra, nimmt es mit Humor: Sie würde zukünftig gern die großen Feste im Leben der Prominententochter ausrichten – und deren Gesicht als Symbol der Agentur nutzen. „Der Name klingt wie ein Waschmittel oder eine neue Jeansfarbe“, amüsierte sich auch „Entertainment Weekly“ über Blue Ivy. Die US-Zeitung „Houston Chronicle“ schrieb zur Begründung der Namensgebung: Blau sei die Lieblingsfarbe von Jay-Z und Ivy stehe für die römische Zahl IV, die in der Familie eine besondere Bedeutung habe: Beyoncé wurde am 4. September geboren, ihre Mutter am 4. Januar, Jay-Z am 4. Dezember und das Paar heiratete am 4. April 2008.

Für Ärger bei anderen frisch gebackenen Eltern sorgten die hohen Sicherheitsvorkehrungen, die für den Promi-Nachwuchs im Lenox-Hill-Krankenhaus in Manhattan getroffen worden waren: Laut der Zeitung „New York Daily News“ hatten Beyoncé und Jay-Z die gesamte vierte Etage der Klinik für 1,3 Millionen Dollar gemietet.

Das Security-Personal der Sängerin hielt einen Vater von seinen neugeborenen Kindern fern, die seine Frau zur gleichen Zeit wie Beyoncé auf der Station zur Welt gebracht hatte. „Sie nutzen dieses Krankenhaus, als sei es ihr eigenes“, sagte Neil Coulon verärgert, der den Besuch bei seinen frühgeborenen Zwillingen abbrechen musste. Das Krankenhaus sei wie ein exklusiver Nachtclub gewesen, sagte der 30-Jährige der „New York Post“, die zusätzliche Aufregung habe keiner gebraucht. AFP/dpa

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