CHRONIK DES BENEHMENS : Schlagen und pinkeln – eine kleine Auswahl

10. Januar 1998

– Ernst August schlägt vor seinem Gut Calenberg mit seinem Regenschirm auf einen Kameramann ein, der sich das Nasenbein bricht. Ein Video des Angriffs sorgt für Schlagzeilen und bringt ihm den Spitznamen „Prügelprinz“ ein. Das Landgericht Hannover verurteilt ihn zur Zahlung von 15 000 Mark Schmerzensgeld an den Kameramann. Für zwei beschädigte Kameras muss er 17 000 Mark bezahlen. Ein Strafverfahren wegen Körperverletzung wird gegen Zahlung von 90 000 Mark eingestellt.

August 1999 – Eine „Bunte“-Fotografin wirft ihm vor, er habe sie am Rande der Salzburger Festspiele gegen den Oberschenkel getreten.

14. Januar 2000 – Ernst August ärgert sich bei seinem Urlaub in Kenia über die laute Musik der benachbarten Disco. Als deren Besitzer Josef Brunlehner vorbeikommt, kommt es zu einem Vorfall, zu dem gestern das inzwischen dritte Urteil ergangen ist. Ernst August gab zu, ihm zwei Ohrfeigen verpasst zu haben, das Opfer klagte über angeblich schwere Verletzungen.

15. Juni 2000 – Der Prinz uriniert auf der Expo in Hannover an den türkischen Pavillon und wird dabei fotografiert. Eine von der „Bild“ geführte „Pinkelprinz“-Kampagne führt zu einer erhitzten Stimmung bei Ernst August, leitende Redakteure von „Bild“ Hannover fühlen sich am Telefon massiv beleidigt.

5. Oktober 2006 – Ernst August wird von einem Würstchenverkäufer verklagt, der vor der Marienburg seinen Stand hatte. Der Burgverwalter habe ihn angegriffen und am Verkauf gehindert.

11. Juni 2006 – Bei der Hafeneinfahrt von einer Bootstour in St. Tropez uriniert der Prinz vor den Augen der Öffentlichkeit ins Hafenbecken.

7. Januar 2010 – Die „Bunte“ veröffentlicht Fotos, die ihn in Thailand mit einer jüngeren Frau am Strand zeigen. Tsp

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