Welt : Das Blutbad in Bayern: Amok in Deutschland

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Amokläufe sind in erster Linie aus den USA bekannt. Doch auch in Deutschland kam es in der Vergangenheit immer wieder zu derartigen Gewaltausbrüchen. Hier die folgenschwersten Fälle:

11. Juni 1964, Volkhoven bei Köln: In einer Schule bringt ein 42-Jähriger mit einem selbst gebauten Flammenwerfer acht Kinder um und verletzt 20 weitere schwer. Zwei Lehrerinnen ersticht er mit einer Lanze, schließlich bringt er sich selbst um.

29. August 1985, Karlsruhe: Bei einer Amokfahrt durch mehrere Vororte erschießt ein 32-Jähriger fünf Menschen.

30. August 1992, Wustrow (Niedersachsen): Ein 52-Jähriger erschießt drei Menschen.

9. März 1994, Euskirchen (Nordrhein-Westfalen): In einem Gerichtssaal tötet ein Angeklagter mit einem Sprengsatz und Schüssen aus einer Pistole sechs Menschen und sich selbst.

23. August 1998, Wolfsburg: Ein 57 Jahre alter Familienvater erschießt seinen Schwiegervater und zwei weitere Verwandte.

16. Mai 1999, Dillingen (Saarland): Im deutsch-französichen Grenzgebiet tötet ein 36-Jähriger innerhalb weniger Stunden fünf Menschen, verletzt weitere elf und bringt sich schließlich selbst um.

1. November 1999, Bad Reichenhall (Bayern): Von einem Fenster des elterlichen Wohnhauses aus erschießt ein 16-Jähriger drei Passanten und verletzt weitere sechs Menschen schwer. Anschließend tötet er seine Schwester und sich selbst.

9. November 1999, Bielefeld: Aus Wut über einen zurückgewiesenen Heiratsantrag erschießt ein 34 Jahre alter Türke sieben Mitglieder einer türkischen Großfamilie und bringt sich später selbst um.

1. Juni 2000, Westerholt (Niedersachsen): Vor einem Supermarkt erschießt ein 54 Jahre alter Arzt zwei Männer.

22. Dezember 2000, Salzgitter: Ein 24-jähriger Türke erschießt sechs Familienangehörige und verletzt seine Mutter schwer.

26. April 2001, Neubeuren (Bayern): Ein 33-jähriger Kosovo-Albaner erschießt drei Menschen und sich selbst.

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